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12.12.2017

Forschungsförderpreis der Deutschen Gesellschaft für Intensiv- und Notfallmedizin verliehen

Für ihre Forschungen zur Entstehung des Emergence Deliriums wurde PD Dr. Barbara Sinner aus der Klinik für Anästhesiologie der Universitätsklinikums Regensburg (UKR) mit dem Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) ausgezeichnet.

Der Förderpreis ist mit 10.000 Euro dotiert und wurde erstmalig auf dem diesjährigen Jahreskongress der DIVI verliehen. Stifter des Preises ist die Firma Royal Philips. Das Forschungsprojekt von PD Dr. Barbara Sinner beschäftigt sich mit der Rolle der akzidentellen Burst Suppression im Elektroenzephalogramm (EEG) bei der Entstehung des Emergence Deliriums bei Kleinkindern.


PD Dr. Barbara Sinner
PD Dr. Barbara Sinner


Das Emergence Delirium wird bei kleinen Kindern nach Anästhesie und Operation in bis zu 80 % aller Fälle beobachtet. Es handelt sich hierbei um ein Delir, das im Rahmen des Erwachens aus der Narkose auftreten kann und sich durch Unruhe, fehlenden Blickkontakt, Unmöglichkeit der Kontaktaufnahme und untröstlichem Weinen und Schreien auszeichnet. Dies ist nicht nur für die Eltern und betreuenden Personen befremdlich, sondern kann auch das operative Ergebnis gefährden.

Bislang ist zu den Ursachen des Emergence Delirums sehr wenig bekannt. Zu den Risikofaktoren zählen längere Eingriffe, Eingriffe im Kopf-Hals-Bereich oder männliches Geschlecht. Die Untersuchung von PD Dr. Sinner soll einen Einblick in die Pathogenese des Emergence Deliriums liefern. Im Rahmen der Studie untersucht sie das Auftreten zufälliger, kurzer, sehr tiefer Phasen der Narkose, die sogenannte Burst Suppression. Ziel soll es sein, mögliche Ansätze für eine Prophylaxe und Therapie erstellen zu können.
 

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Letzte Aktualisierung: 13.12.2017 | Online-Redaktion
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