![]() |
Das Regensburger Zentrum für Hirntumoren (ZHT) ist eines der größten in Deutschland. Es wurde im Juni 2009 gegründet und ist das erste Zentrum dieser Art in Bayern. Das ZHT basiert auf dem bereits 1997 entwickelten Konzept, die verschiedenen, an der Behandlung eines Hirntumor beteiligten Fachrichtungen zu integrieren und somit den Patienten ohne Umwege die modernsten und effektivsten Behandlungsmöglichkeiten zu gewährleisten. Seit Februar 2011 besteht eine interdisziplinäre Ambulanz unter Beteiligung von Neurochirurgie, Neurologie und Strahlentherapie.
Behandelt werden hier unter anderem Patienten mit primären Tumoren des zentralen Nervensystems (Tumoren, die direkt im Gehirn oder Rückenmark entstehen), mit Hirnmetastasen sowie mit paraneoplastischen Syndromen (indirekten Auswirkungen von Tumorerkrankungen am Nervensystem und anderen Organen).
Seit Februar 2011 stärkt die Wilhelm Sander-Therapieeinheit NeuroOnkologie das Zentrum für Hirntumoren (ZHT). Es handelt sich um ein Patientenportal, hinter dem ein hochqualifiziertes Netzwerk steht: mit Hilfe eine Stiftungsprofessur für Neuroonkologie und eines daran angegliedertes Studienbüros koordiniert die Wilhelm Sander-Therapieeinheit in einem interdisziplinären Netzwerk aus Neurochirurgie, Neurologie, Strahlentherapie, Neuropathologie, Neuroradiologie sowie weiterer Kliniken und Institute die Diagnostik und Therapie bei Patienten mit Hirntumoren klinikübergreifend. Eingegliedert in das ZHT, richtet die Therapieeinheit die Versorgung von Patienten mit Hirntumoren nach modernsten Behandlungsprinzipien aus.