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Zentrum für Hirntumore (ZHT)

Neurologische NeuroOnkologie

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Tumormetabolismus

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Während maligne Zellen genetisch bemerkenswert heterogen sind, zeigen sie phänotypisch, z.B. bei der Invasion in gesundes Gewebe, ein einheitliches Verhalten. Dies ist möglicherweise durch uniforme, metabolitengesteuerte Mechanismen zu erklären. Bei Tumorzellen wird in diesem Zusammenhang ein veränderter Energiestoffwechsel mit anaerobem Abbau von Glucose trotz Präsenz von Sauerstoff und Produktion großer Mengen von Lactat gefunden. Obwohl dieser Mechanismus bereits in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts beschrieben wurde, sind die genauen Mechanismen des Warburg-Effekts bis heute unklar. Auch der Aminosäurestoffwechsel und die Steuerung molekularer durch metabolische Vorgänge spielt bei der Entwicklung und Aufrechterhaltung von einigen Hirntumoren eine wichtige Rolle.

In diesem Projekt wird die Wirkung von metabolisch aktiven Substanzen auf die Eigenschaften von Gliomzellen untersucht. Hier liegt besonderes Augenmerk auf den Effekten von Substanzen die eigentlich für andere Indikationen zugelassen sind (z.B. Metformin, Diclofenac). 

 

 

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Letzte Aktualisierung: 22.02.2017 | Online-Redaktion
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