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Universitäres Transplantationszentrum Regensburg

Lebendspende - Lebertransplantation

2004 wurde die erste Leberlebendspende und damit zugleich die erste Split-Leber-Transplantation in Regensburg durchgeführt. Bei einer Lebendspende wird dem Spender der rechte oder linke Leberlappen entnommen und dem Empfänger transplantiert. Dieses Verfahren wurde von Professor Schlitt erstmals bereits 1999 in Hannover eingesetzt und während der Tätigkeit von Professor Schlitt in Sydney, Australien, etabliert. Das Transplantationszentrum am Universitätsklinikum Regensburg gehört zu den  fünf größten Lebendspende und Split-Leber Zentren Deutschlands.

Die Split-Leber-Transplantation ermöglicht nicht nur die Leberlebendspende, sondern kann auch helfen, die Wartezeiten zu verkürzen, da mit einem Organ eines verstorbenen Spenders zwei Patienten versorgt werden können.

Bevor Prof. Schlitt 2004 nach Regensburg berufen wurde, wurden Split-Leber-Transplantationen nur in Hannover, Berlin, Hamburg und Essen durchgeführt. Durch die Etablierung der Split-Leber-Transplantation am Universitätsklinikum Regensburg wurde auch eine regionale Versorgungslücke im süddeutschen Raum geschlossen.

Zudem wurde in Regensburg erstmals in Bayern eine Blutgruppen inkompatible (ABO) Lebendleberspende erfolgreich transplantiert. Hierbei muss ein spezielles Behandlungsprotokoll eingesetzt werden, um die Reaktion gegen die fremde Blutgruppe zu unterdrücken. Das Verfahren hat sich als äußerst sicher erwiesen.

Die durchschnittliche Krankenhaus-Verweildauer nach einer Lebertransplantation beträgt etwa 14 bis 21 Tage. Der bisher kürzeste Aufenthalt betrug lediglich 7 Tage.

 

 

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Letzte Aktualisierung: 30.03.2017 | Online-Redaktion
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