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Zentrum für Tiefe Hirnstimulation

Allgemeine Informationen

Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zum Thema "Tiefe Hirnstimulation" (THS).
Im Regensburger Klinikum hat sich ein interdisziplinäres, fachübergreifendes Team gebildet für die optimale, individuelle Behandlung der einzelnen Patienten. Auch das Team selbst, das aus den Fachgebieten Anästhesie, Neurochirurgie und Neurologie kommt, wird Ihnen auf diesen Seiten vorgestellt.
Die Entscheidung für eine solche Operation ist immer eine sehr persönliche auf Seiten des Patienten / der Patientin und bedarf ärztlicherseits immer einer engen Absprache zwischen den behandelnden Disziplinen. Dafür sind konstante Ansprechpartner für eine kontinuierliche individuelle Patientenbetreuung sehr wichtig.

Das Regensburger Konzept sieht daher vor, dass vor einer solchen Entscheidung ein unverbindliches Informationsgespräch in der Neurologie und/oder in der Neurochirurgie im Rahmen einer Spezialsprechstunde erfolgen soll bzw. kann. So können die Patienten ihre behandelnden Ärzte kennen lernen, Vertrauen bilden und sich über den Eingriff und das "Drumherum" informieren. Die Spezialsprechstunden finden in der Neurologie mittwochs nachmittags (Terminvereinbarung unter 0941-941-3003) statt und in der Neurochirurgie montags vormittags (Terminvereinbarung unter 0941-944-9010) statt.

Bei der Operation bei der die Schrittmacherelektroden in das Gehirn eingesetzt werden sind die Patienten mit Parkinson oder essenziellem Tremor meistens wach (bei Dystonien erfolgt die Operation in der Regel in Vollnarkose). Wir legen großen Wert darauf den Patienten den Eingriff so angenehm wie möglich zu machen. Je enspannter die Patienten bei der Operation sein können, desto weniger beeinträchtigt sind sie durch den Eingriff. Dabei haben sich neben den "Kennenlerngesprächen" im Vorfeld und der Möglichkeit einer krankengymnastischen Mitbehandlung direkt im OP zwei Dinge bewährt: Seitens der Narkoseärzte erfolgt unter Leitung von Professor Hansen eine begleitende Gesprächsführung im OP bei der dem Patienten / der Patientin Vertrautheit und Sicherheit vermittelt wird. Direkt vor der OP und während der OP kann bei Parkinsonpatienten fast immer eine Apomorphinpumpe eingesetzt werden, so dass es auch trotz des notwendigen Absetzen der Medikamente kaum zu quälenden Unterbeweglichkeiten kommt.
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Letzte Aktualisierung: 12.11.2012 | Online-Redaktion
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