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Forschung

Schwerpunkte der Fakultät für Medizin

Die Fakultät für Medizin legt ihre Schwerpunkte auf die Gebiete Immuntherapie, Tumorforschung und Transplantationsmedizin.

 

Immuntherapie

Das Hauptaugenmerk liegt zum einen auf translationaler, immunologisch ausgerichteter Forschung. Das bedeutet, dass therapeutische Optionen für die praktische Anwendung im Klinikalltag entwickelt werden sollen. Zum anderen bilden immunbezogene Therapieformen und Immunregulation ein zentrales Forschungsfeld. Die damit zusammenhängenden zellulären und molekularen Vorgänge sowie die zentrale Rolle des Immunsystems bei definierten Erkrankungen werden hier analysiert. Der Schwerpunkt Immuntherapie erstreckt sich auf alle wichtigen Teilbereiche der modernen immunologischen Forschung und umfasst unter anderem die Transplantation von Spenderorganen und Implantaten, unzureichende, fehlgeleitete bzw. überschießende Immunantworten und Immuninsuffizienzen, bösartige Erkrankungen des Blutes und anderer Organe sowie Infektionserkrankungen.

 
Tumorforschung

Sowohl die grundlagenorientierte als auch die krankheits- und patientenorientierte Tumorforschung stehen hier im Mittelpunkt, darunter die Analyse von Tumorentstehung, die Identifizierung von Prognosefaktoren und Tumormarkern sowie die Entwicklung neuer Therapiestrategien. Ergänzt werden diese durch anwendungsorientierte klinische und klinisch-experimentelle Aktivitäten. Die Grundlage hierfür liefern die bereits an der Fakultät eingesetzten Methoden in den Bereichen Genomik, Epigenomik, Proteomik, Lipidomik und Metabolomik.

 
Transplantationsmedizin

Ein dritter Schwerpunkt, der stark klinisch, aber auch klinisch-wissenschaftlich definiert ist, betrifft den Bereich der Transplantationsmedizin. Am UKR werden sowohl Organ- (Niere, Herz, Leber, Pankreas) als auch Knochenmarktransplan­tationen durchgeführt. In den letzten Jahren konnte sich das Transplantationszentrum in Regensburg zu einem der führenden Zentren in Bayern ent­wickeln und bundesweit ein Profil erarbeiten. Durch die gezielte Forschung soll die Transplantationsmedizin kontinuierlich weiterentwickelt und somit die Lebensqualität wie auch die Überlebenschancen Betroffener erhöht werden.

 

Bestehende Gruppenförderungen

Die drei genannten Schwerpunkte werden durch folgende Gruppenförderinstrumente der Deutschen Forschungsgemeinschaft gestützt:

 

 
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Letzte Aktualisierung: 10.07.2016 | Online-Redaktion
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