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06.11.2017

Das schwache Herz

Im Rahmen der Herzwochen klärt das Universitäre Herzzentrum Regensburg (UHR) Betroffene und Interessierte über Diagnose- und Therapiemöglichkeiten bei einer Herzschwäche auf.

Wenn der Motor des Körpers nicht mehr mit voller Kraft läuft, spricht man von einer Herzinsuffizienz. Ein solch schwaches Herz schlägt in knapp zwei Millionen Menschen in Deutschland. Für die Versorgung Betroffener in Oberpfalz und Niederbayern steht am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) das Herzzentrum zur Verfügung. Im Rahmen der Herzwochen lädt das Zentrum gemeinsam mit der Deutschen Herzstiftung Patienten, Angehörige und Interessierte am Donnerstag, dem 9. November 2017, von 17:30 bis 19:30 Uhr in den Großen Hörsaal des UKR ein. Experten informieren an diesem Abend zu den neuesten Diagnose- und Therapieoptionen und geben praktische Tipps für ein Leben mit Herzschwäche. Im Anschluss an die Vorträge stehen die Mediziner bei einem Imbiss für Gespräche zur Verfügung und die Elektrophysiologie- und Herzkatherlabore können besichtigt werden.

Ein geschwächtes Herz zeigt sich meist in unspezifischen Symptomen wie verminderter Leistungsfähigkeit, Müdigkeit und Appetitlosigkeit. Wie der Arzt anhand dieser Anzeichen eine Herzinsuffizienz diagnostizieren kann und warum das Herz überhaupt auf einmal schlapp macht, erklärt der erste Vortrag des Abends.

Wurde tatsächlich eine Herzschwäche festgestellt, gibt es verschiedene Therapieoptionen, die individuell auf den Patienten abgestimmt werden müssen. Der nächste Themenblock der Veranstaltung befasst sich daher mit den Behandlungsmöglichkeiten, die dabei von einer medikamentösen Therapie bis hin zur Implantation eines Herzschrittmachers oder sogar einer Herztransplantation reichen. 

Nach Diagnose und Therapieplan folgt das Leben mit der Erkrankung. Auch hierauf gehen die UHR-Experten ein und erklären unter anderem was bei körperlichen Betätigungen beachtet werden sollte. 

Schließlich stellen die Herzspezialisten noch eine Besonderheit der Patientenversorgung im UHR vor: die Herzinsuffizienz-Schwester. Die Versorgung von Patienten mit Herzinsuffizienz ist hochkomplex und nur interdisziplinär zu bewältigen. Das UHR trägt diesem speziellen Anforderungsprofil Rechnung und stellt den Patienten für eine optimale Versorgung speziell auf ihre Erkrankung geschulte Pflegekräfte zur Verfügung. 

"Mit einer guten medizinischen Betreuung erfährt der Patient kaum oder nur geringe Einschränkungen seiner Lebensqualität. Wichtig ist dabei eine fundierte Information und offene Aufklärung, wie wir sie in unserer Veranstaltung bieten möchten", erläutert Professor Dr. Lars Maier, Vorsitzender des UHR.

Medizinische Versorgung in einem Netz von Experten

Im Universitären Herzzentrum Regensburg arbeiten die Klinik für Anästhesiologie, die Klinik und Poliklinik für Herz-, Thorax- und herznahe Gefäßchirurgie, die Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II, das Institut für Röntgendiagnostik sowie die Abteilung für Nuklearmedizin des UKR eng zusammen. So werden betroffene Patienten in Ostbayern unter den Voraussetzungen einer universitären Hochleistungsmedizin versorgt.

Neben der multiprofessionellen Zusammenarbeit innerhalb des Universitätsklinikums ist das UHR auch in ein Netzwerk aus kooperierenden Praxen und Krankenhäusern eingebunden. Damit wird sichergestellt, dass die niedergelassenen Fach- und Hausärzte sowie die an der Behandlung beteiligten Krankenhäuser in Therapie und Nachsorge der Erkrankung mit eingebunden sind und der Patient jederzeit bestens betreut ist.

 

 

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Letzte Aktualisierung: 06.11.2017 | Online-Redaktion
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