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24.10.2017

Hoher Besuch im UKR: Pflege im Fokus

Staatssekretär Albert Füracker informierte sich gestern in der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) zum Thema Pflege.

Der Mangel an Pflegekräften ist in aller Munde. Um ein Zukunftsmodell aufzuzeigen und ein besonderes Projekt kennenzulernen, besuchte Albert Füracker, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, am gestrigen Montag, dem 23. Oktober 2017, die Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I des UKR. Dort wird die Interprofessionalität gelebt. Dieses "Regensburger Modell" ermöglicht es Ärzten und Pflegenden gemeinsam zu lernen, zu forschen und klinisch zu arbeiten. Nach einer Vorstellung der Klinik und einem Rundgang durch Endoskopie und Intensivstation trat der Staatssekretär mit Medizinern und Pflegekräften in den gemeinsamen Dialog.

"Die Gesundheit zählt zu unseren höchsten Werten", resümierte Albert Füracker. "Uns ist oft nicht bewusst, dass wir in einem Land leben, in dem die höchste medizinische Versorgung gewährleistet ist. Diese muss aber auch gegenfinanziert sein. Deswegen gehört die Diskussion über Krankenhausbeiträge und Gesundheitsleistungen, die erbracht werden müssen, offen auf den Tisch." 

Staatssekretär Albert Füracker (r.) beim Rundgang durch die Endoskopie.
Staatssekretär Albert Füracker (r.) beim Rundgang durch die Endoskopie.
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Wie es einem Patienten während seines stationären Krankenhausaufenthalts ergeht, hängt wesentlich von der Qualität der Pflege ab. Dies gilt vor allem in einem Haus der Maximalversorgung wie dem UKR, das auf die Versorgung schwerstkranker und schwerstverletzter Patienten eingerichtet ist. Pflegekräfte leisten dort aufgrund der Fallschwere der Patienten eine Betreuung, die über die normale Regelversorgung hinausgeht. „Uns ist es wichtig zu zeigen, was die Pflege in unserem Haus leistet und welche wichtige Rolle sie innerhalb der medizinischen Versorgung spielt. Dass Staatssekretär Füracker sich die Zeit für einen Besuch genommen hat, unterstreicht den Wert der Pflege und hebt die öffentliche Diskussion über das Thema in den Vordergrund“, so Alfred Stockinger, Pflegedirektor des UKR.
 

Prof. Müller-Schilling (vorne) erklärt das interprofessionelle Pflegemodell.
Prof. Müller-Schilling (vorne) erklärt das interprofessionelle Pflegemodell.
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Schließlich wurde beim Besuch des Staatssekretärs deutlich, dass Pflegekräfte weit mehr leisten, als es auf den ersten Blick ersichtlich ist. Durch vielfältige Weiterbildungen können sich Pflegekräfte heute in vielen Bereichen spezialisieren. Außerdem gibt es vermehrt Studienangebote im Pflegebereich. Am UKR werden Pflegekräfte darüber hinaus auch in Forschungsprojekte eingebunden. "Ohne die Pflege wäre eine adäquate medizinische Versorgung nicht möglich. Die Zukunft liegt unserer Ansicht nach darin, dass Ärzte und Pflege ihre Synergien nutzen und einen gemeinsamen Weg zum Wohle unserer Patienten gehen", erläuterte Professor Dr. Martina Müller-Schilling, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I des UKR. 

 

 

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Letzte Aktualisierung: 24.10.2017 | Online-Redaktion
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