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27.07.2016

Habilitationspreis für PD Dr. Stephan Schreml

PD Dr. Stephan Schreml ist mit dem Habilitationspreis des Vereins der Freunde der Universität Regensburg ausgezeichnet worden. Schreml erhielt den Preis für seine kumulative Habilitationsschrift zum Thema „Entwicklung von Methoden zur Lumineszenzbildgebung von pO2 und pH in vivo und deren Anwendung im Rahmen der Wundheilung“. Die Verleihung fand am Dienstag, dem 26.07.2016, im Rahmen der Jahrestagung der Freunde der Universität im Vielberth-Gebäude auf dem Regensburger Campus statt.

Schreml, geb. 1980, studierte an der Universität Regensburg Humanmedizin, wo er sich 2008 promovierte. Sein Habilitationsverfahren im Fachgebiet Dermatologie schoss er dort im März 2015 ab. Nach Abschluss seiner Weiterbildungszeit zum Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten im Jahr 2014 begann Schreml die Tätigkeit als Funktionsoberarzt am Universitätsklinikum Regensburg. Seit Anfang dieses Jahres arbeitet er dort als Oberarzt, wobei er unter anderem für die Bereiche stationäre Patientenversorung, Allergologie und Dermatohistologie zuständig ist.

In der Forschung hat sich Schreml in den vergangenen Jahren internationales Ansehen verdient. Seit mehr als acht Jahren arbeitet er interdisziplinär mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Instituts für Analytische Chemie, Chemo- und Biosensorik der Universität Regensburg zusammen. So stehen inzwischen – auch aufgrund der Arbeiten von Schreml – Fluoreszenz-basierte sensorische Verfahren zur zweidimensionalen und hochaufgelösten Visualisierung des pH-Wertes auf der menschlichen Haut zur Verfügung. Auf der Basis der fakultätsübergreifenden Zusammenarbeit entstanden neuartige zweidimensionale Sauerstoffsensoren; die weltweit ersten Dualsensoren für pH und Oxygenierung sowie ein sprühbarer pH-Sensor.

Aufgrund dieser Techniken und Verfahren konnten Fragen zur Rolle von Sauerstoffversorgung und pH in Wunden beantwortet werden, die bis dahin wegen fehlender Sensortechnik nicht beantwortet werden konnten. Darüber hinaus sind die Erkenntnisse von Schreml auch von großer Bedeutung für die Untersuchung des Stoffwechsels von Tumoren. So hat Schreml vor kurzem erfolgreich Mittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für ein Projekt zur Visualisierung der komplexen pH-Veränderungen in Tumoren mit Hilfe von Nanosensorpartikeln eingeworben.

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Letzte Aktualisierung: 27.07.2016 | Online-Redaktion
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