
"Schau rein, was für dich drin steckt!" War das Motto beim MTRA-Schnuppertag am 28. Januar 2012 bei dem alle Interessierten die Möglichkeit hatten, sich über die neue Berufsausbildung Medizinisch-technischer Röntgenassistent zu informieren.
Bei vielen Erkrankungen ist der Blick in den Körper eines der wichtigsten Hilfsmittel auf dem Weg zur richtigen Diagnose: Medizinisch-technische Röntgenassistenten schauen täglich live in den Menschen und üben damit ein spannendes Berufsfeld mit High Tech pur und glänzenden Berufsaussichten aus. Ab September 2012 wird in Regensburg erstmalig eine dreijährige MTRA-Ausbildung in Kooperation mit den Eckert Schulen, dem Universitätsklinikum Regensburg und dem Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg angeboten.
Der gemeinsame MTRA-Schnuppertag der drei kooperierenden Institutionen stand unter dem Motto: "Mit Hightech am Menschen". Interessierte konnten sich am Samstag, den 28. Januar von 10.00 bis 14.00 Uhr am Universitätsklinikum über das Berufsbild Medizinisch-technischer Röntgenassistent und über die Einsatzmöglichkeiten in den verschiedenen Fachabteilungen informieren. Denn nicht nur beim klassischen Röntgen werden MTRAs gebraucht. Weitere Einsatzmöglichkeiten sind zum Beispiel die Strahlentherapie oder die Medizinphysik.
Das Team der Eckert Schulen, des Universitätsklinikums Regensburg und der Barmherzigen Brüder Regensburg begeisterte die Besucher mit interaktiven Führungen. Während der Rundgänge durch die Abteilungen Röntgendiagnostik, Nuklearmedizin und Strahlentherapie hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, selbst an den Geräten zu arbeiten und an Hand von praktischen Beispielen das Berufsbild MTRA für sich genauer zu erkunden.
Zusätzlich zu den interaktiven Führungen bestand die Möglichkeit, Demonstrations-Veranstaltungen an diversen High Tech Großgeräten, wie zum Beispiel einem Kernspintomographen zu verfolgen. Kurzpräsentationen zum Berufsbild des MTRA sowie dessen Einsatzmöglichkeiten in den einzelnen Fachdisziplinen, ein Röntgenquiz und die Präsentation der Ausbildungsstätten Eckert Schulen, Universitätsklinikum Regensburg und dem Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg rundeten das Angebot ab.
Neben den Ärzten der Barmherzigen Brüder, des UKRs und den Schulvertretern der Eckert Schulen waren auch junge MTRAs und MTRA-Schüler vor Ort, die Fragen von potentiellen neuen Schülern auf Augenhöhe beantworten konnten.
Das Berufsbild Medizinisch-technischer Röntgenassistent/in (MTRA):
Der Beruf des Medizinisch-technischen-Röntgenassistenten (MTRA) ist eine spannende und ausfüllende Tätigkeit. Röntgenstrahlung fasziniert seit ihrer Entdeckung die Menschheit. Der Blick in den Körper nicht nur eines der wichtigsten Hilfsmittel auf dem Weg zur richtigen Diagnose. Darüber hinaus werden zahlreiche Erkrankungen (z.B. Schlaganfälle, Gefäßerkrankungen, Krebserkrankungen) durch bildgeführte Therapien geheilt oder gelindert. Für diese bildgebenden Verfahren stehen heute zahlreiche innovative medizinische High-End-Geräte zur Verfügung - vom "normalen" Ultraschall bis hin zu Magnetresonanztomographen mit detailgetreuen "Innenansichten" des Körpers. Das faszinierende am Beruf der MTRA ist die spannende Kombination aus dem Arbeiten mit Menschen und die Anwendung innovativer, sich ständig weiterentwickelnder Technologien.
Ab September 2012 wird die dreijährige MTRA-Ausbildung erstmals angeboten. Insgesamt werden bis zu 20 Schülerinnen und Schüler an der neu gegründeten Schule aufgenommen. Die neu gegründete Schule ist eine Kooperation der Eckert Schulen, des Universitätsklinikums Regensburg und des Krankenhauses Barmherzige Brüder Regensburg. Der Unterricht wird am Campus der Eckert Schulen in Regenstauf stattfinden.
MTRAs dürfen sich über eine blendende Berufsaussicht freuen. Nahezu jeder Bewerber kann nach erfolgreichem Abschluss mit einer Anstellung in der Region rechnen. Sowohl das Universitätsklinikum Regensburg, als auch das Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg werden versuchen, potentielle Mitarbeiter an die jeweiligen Krankenhäuser zu binden. Hierzu ist auch eine spezielle Förderung mit finanzieller Unterstützung der Praxisausbildung geplant.