Dr. Stephan Schreml wurde für seine Forschungen im Bereich Wundheilung der Haut mit dem Novartis-Graduierten-Stipendium ausgezeichnet.
Die Novartis-Stiftung vergibt jährlich das Novartis-Graduierten-Stipendium in Höhe von 8.000 Euro an junge Wissenschaftler für ihre innovativen Forschungen mit therapeutischer Relevanz. Dieses Jahr ging der Preis an Dr. Stephan Schreml, Assistenzarzt an der Klinik und Poliklinik für Dermatologie ( Direktor: Prof. Dr. Dr. Michael Landthaler), für seine Arbeit "2D-tdDLR-pH-Sensoren: Etablierung der Methodik und erste Anwendungen im Rahmen der Wundheilung".
In seiner Forschungsarbeit beschäftigte sich Dr. Schreml (Arbeitsgruppe PD Dr. Philipp Babilas) mit der Entwicklung, Validierung und klinischen Anwendung eines zweidimensionalen lumineszenz-basierten Messverfahrens, um die pathophysiologischen Vorgänge im Rahmen der kutanen, d.h. die Haut betreffende, Wundheilung am Menschen besser analysieren und verstehen zu können. Bisher stand weltweit kein Verfahren zur Verfügung, das eine zweidimensionale Visualisierung dieser komplexen pH-Veränderungen am Patienten ermöglicht hätte.
Die Untersuchungen erfolgten im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts zur Wundheilung in Kooperation mit dem Institut für analytische Chemie, Chemo- und Biosensorik (Direktor: Prof. Dr. Otto S. Wolfbeis).