Home > Kliniken und Institute > Zahnerhaltung und Parodontologie > Forschung > Biofilm
Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie

Biofilm: Adhäsion, Inhibition und Kontrolle dentaler Biofilme

Die Mundhöhle ist das Habitat zahlreicher Mikroorganismen. Organisieren sich diese als Biofilm, eingebettet in eine selbst produzierte extrazelluläre polymere Substanz, so steigt ihre Pathogenität. Es ist bekannt, dass zur Abtötung von Bakterien in Biofilmen um ein Vielfaches höhere Konzentrationen von Desinfektionsmitteln und Antibiotika notwendig sind als zur Abtötung von planktonischen Bakterien. Dies erschwert die Inaktivierung von Bakterien im Biofilm erheblich.

In der Arbeitsgruppe "Biofilm" an der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie werden in vitro Biofilmmodelle zu kariologischen und parodontologischen Fragestellungen etabliert, um die Effektivität sowohl konventioneller (z.B. Chlorhexidin) wie auch neuartiger antimikrobieller Substanzen oder Verfahren zu evaluieren.

Ein solches neuartiges Verfahren mit großen Erfolgsaussichten stellt die Photodynamische Inaktivierung von Bakterien (PIB) dar. Diese Methode beruht auf der Bestrahlung eines ungiftigen Farbstoffes, dem so genannten Photosensibilisator, mit sichtbarem Licht einer bestimmten Wellenlänge in Anwesenheit von Sauerstoff, wobei Singulettsauerstoff und Sauerstoffradikale entstehen, welche Bakterien über oxidative Prozesse abtöten. Zur Entwicklung und Prüfung der Wirksamkeit neuer antimikrobieller Photosensibilisatoren besteht eine langjährige Kooperation unserer Poliklinik mit der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und dem Institut für Organische Chemie.

 

© Universitätsklinikum Regensburg | Impressum | Datenschutz
Letzte Aktualisierung: 24.01.2017 | Online-Redaktion
Patienten/Besucher
Einweiser
Studierende
Wissenschaftler
Über uns
Beruf und Karriere
Universität Regensburg
Facebook
Twitter
Youtube