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Spektrum Unfallchirurgie

Schulterchirurgie

Die Klinik und Poliklinik für Unfallchirurgie des UKR bietet das gesamte Spektrum der operativen, unfallchirurgisch-orthopädischen Schulter-Ellenbogenchirurgie an. Der Schwerpunkt liegt dabei auf unfallbedingten Verletzungen.

Durchschnittlich werden pro Jahr 200 Operationen im Bereich Schulter-Ellenbogen durchgeführt. Davon erfolgt die Hälfte in arthroskopischer Technik, meist Stabilisierungen der Kapsel-Bandanteile nach Schulter- oder Ellenbogenverrenkungen oder Einrissen der Rotatorenmanschette.
In der Frakturbehandlung ist der Oberarmkopf am häufigsten betroffen und muss in zehn Prozent der Fälle auch durch eine Oberarmkopfprothese ersetzt werden.

Als Haus der Maximalversorgung steht das UKR für die Versorgung sehr komplexer Fälle. Brüche der Schultergelenkspfanne, Knochenbrüche bei liegenden Prothesen, Tumoren oder Infektionen werden von uns für die Region Ostbayern und auch darüber hinaus behandelt.

Die Schulterendoprothetik ist ein weiteres unserer klinisch-wissenschaftlichen Interessensgebiete. Ist das Schultergelenk verschlissen oder stark zertrümmert, hilft häufig nur ein künstlicher Ersatz.

Für den Ellenbogen werden neue Konzepte entwickelt. Hier stehen neben den konventionellen OP-Techniken ebenfalls arthroskopische Verfahren zur Verfügung, die insbesondere bei Instabilitäten des Ellbogens häufig zum Einsatz kommen. Schwere Verletzungen des Ellbogens wie Luxationen, Verrenkungsbrüche sowie posttraumatische Verletzungen werden für die Region und überregional versorgt.

Sowohl für arbeitsbedingte (bg-lich versicherte) Schulter- als auch für arbeitsbedingte Ellbogenverletzungen besteht die volle Zulassung für die Behandlung seitens der Berufsgenossenschaften.
 
Die enge Zusammenarbeit mit niedergelassenen Fachärzten und umliegenden Krankenhäusern des Traumanetzwerks Ostbayern sichert eine erfolgreiche Rundum-Versorgung unserer Patienten. Gemeinsame Fortbildungen führen zu einem gemeinsamen Lernen und Verbessern der Therapieerfolge.

Inverse Schulterprothese bei einem kompletten Riss der Rotatorenmanschette am Oberarmkopf.
Inverse Schulterprothese bei einem kompletten Riss der Rotatorenmanschette am Oberarmkopf.

 

So werden Ellenbogenverrenkungen primär bei Instabilität operativ versorgt, die derzeit auch gern konservativ behandelt werden. Eine weitere klinisch häufig schwer zu behandelnde Krankheit ist der chronische Tennis- oder Golferellenbogen. Hier wird ein halbes bis ein Jahr nach konservativer Therapie bei Verdacht auf eine chronische Ellenbogeninstabilität gespiegelt und beim Nachweis einer solchen Instabilität mit einer Seitenbandplastik aus der Oberarmstrecksehne gestärkt. 

 

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Letzte Aktualisierung: 31.08.2017 | Online-Redaktion
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