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Informationen für Patienten

Knie- und Knorpelchirurgie

Das Kniegelenk ist das größte Gelenk im menschlichen Körper und im Alltag sowie bei sportlicher Belastung stark beansprucht. Die Kraftübertragung erfolgt durch das Zusammenspiel von Muskeln und Sehnen. Die Stabilität des Kniegelenkes wird durch das vordere und hintere Kreuzband und durch Seitenbänder hergestellt. Der Gelenkknorpel überzieht den Knochen und stellt die Artikulation zwischen Ober- und Unterschenkel her. Der Innen- und Aussenmeniskus liegen wie weiche Beilagscheiben zwischen Ober- und Unterschenkel (Video).

Video downloaden (Schema: Kniebeugung (Menisken, Kreuzbänder), 0:35 min, 3,19 Mb)

Die Versorgung von Frakturen ums Kniegelenk wird von uns regelmäßig und unter Verwendung neuester OP-Verfahren durchgeführt. Zur Rekonstruktion der Gelenkfläche und der osteosynthetischen Stabilisierung der Fraktur werden minimal invasive Techniken (Arthroskopie) mit neuester diagnostischer Technologie (3D-Computertomographie, Fluorographie) zum Erzielen eines bestmöglichen postoperativen Resultates kombiniert.

Abbildung 1: Behandlung eines Meniskusrisses durch Naht
Abbildung 1: Behandlung eines Meniskusrisses durch Naht
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Meniskuseinrisse stellen die häufigsten Verletzungen im Kniegelenk dar. Meniskusrisse können teilweise durch Naht rekonstruiert werden (Abbildung 1), andernfalls ist eine Teilentfernung erforderlich. Beide Verfahren werden bei uns von erfahrenen Spezialisten durchgeführt.

Rupturen an vorderen und hinteren Kreuzband und an den Seitenbändern können rekonstruiert oder durch Einbau von körpereigenem Sehnengewebe erfolgreich therapiert werden. Diese Eingriffe werden von uns minimalinvasiv und mit den modernsten OP-Verfahren angewandt.

Abbildung 2: Biomaterial gestützte Knorpelzelltransplantation
Abbildung 2: Biomaterial gestützte Knorpelzelltransplantation
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Zur Behandlung von Gelenkknorpelverletzungen werden im Rahmen eines Therapiestufenschemas regenerative (Abbildung 2 / 3) und ersetzende Gelenkknorpel-Therapieverfahren (Abbildung 4) nach modernstem Standard umgesetzt. Die Auswahl des geeigneten Verfahrens hängt ab von einer genauen Patientenevaluation unter Berücksichtigung des Knorpelschadens (Defektgröße, Defekttiefe) sowie von evtl. vorliegenden Komorbiditäten (Bandinstabilität, Meniskuseinriss und Bein-Achsabweichung).

Abbildung 3: Navigations-gestützte Umstellungsosteotomie
Abbildung 3: Navigations-gestützte Umstellungsosteotomie
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Neue diagnostische Möglichkeiten (hochauflösende Kernspin-tomographie) und OP-technische Weiterentwicklungen (Navigation) werden bei der Gelenkknorpeltherapie verwendet (Abbildung 3).

Abbildung 4: Gelenkflächenersatz - kompl. Knieoberflächenersatz
Abbildung 4: Gelenkflächenersatz - kompl. Knieoberflächenersatz
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Letzte Aktualisierung: 21.10.2008 | Online-Redaktion
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