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Medizinische Leistungen

Thorakoskopie

Was ist eine Thorakoskopie?
Darunter versteht man eine Operationstechnik, die zu den sogenannten Schlüssellochverfahren zählt. In der Thoraxchirurgie wird dieses Verfahren auch als videoassistierte Thoraxchirurgie (VATS) bezeichnet. Dies ermöglicht ein schonendes Verfahren für Operationen in der Brusthöhle.
Der Chirurg bringt mehrere kleine Arbeitskanäle in den Brustkorb ein. Über einen dieser Kanäle wird eine Staboptik mit integrierter Kamera eingebracht, die Bilder des OP-Gebiets nach außen überträgt. Über die weiteren Arbeitskanäle können verschiedenste Instrumente injiziert werden.
Die Vorteile dieser Operationstechnik liegen vor allem in einer geringeren Patientenbelastung und damit verbunden einer kürzeren Verweildauer im Krankenhaus.

Welche Erkrankungen kommen für diese Therapie in Frage?
Zunächst kommen alle Veränderungen der Lungenoberfläche und oberflächennahe Krankheitsherde (z.B. pulmonale Rundherde) in Frage, bei denen eine Bestimmung der Histologie (Gewebetypisierung) notwendig ist. Auch die Gewinnung von Gewebeproben im Rahmen der Diagnostik bei Lungengerüsterkrankungen (z.B. Lungenfibrose) ist mit diesem Verfahren sicher und schnell möglich.
Ein Einsatzgebiet der Thorakoskopie ist die Behandlung von spontanen Luftansammlungen (Pneumothorax). Weiterhin sind die Diagnostik und Therapie von Krankheitsherden im Mittelfell (Mediastinum) sowie die Abklärung und Therapie von Flüssigkeitsansammlungen im Brustkorb (Pleuraerguss) wichtige Aufgabengebiete der Thorakoskopie.

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Letzte Aktualisierung: 14.05.2014 | Online-Redaktion
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