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Zentrum für Hirntumoren (ZHT)

von links: Prof. Dr. O. Kölbl (Direktor Strahlentherapie), Prof. Dr. A. Brawanski (Direktor Neurochirurgie), PD Dr. P. Hau (Neurologie), Prof. Dr. Chr. Eilles (Leiter Nuklearmedizin), Prof. Dr. U. Bogdahn (Direktor Neurologie), Dr. M. Proescholdt (Neurochirurgie)
Eröffnung des ersten Zentrums für Hirntumore in Bayern

Entscheidende Fortschritte im Kampf gegen Hirntumore möglich: Ärzte und Forscher des Universitätsklinikums Regensburg widmen sich seit Jahren intensiv der Frage, wie Diagnostik und Behandlung von Hirntumoren entscheidend verbessert werden können. Für den Patienten Lebenszeit zu gewinnen und die Lebensqualität zu erhalten ist eines ihrer Hauptziele. Ihr Erfolgsmodell: Sie setzen gezielt auf eine intensive Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Fachrichtungen.

Prof. Dr. Ulrich Bogdahn, Leiter der Neurologie: "Die Zukunft einer wirklich effektiven Behandlung von Hirntumoren liegt in der zeitnahen Abstimmung der modernsten und effektivsten Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten für den einzelnen Patienten". "Hierfür ist die Ausgangslage am Universitätsklinikum Regensburg einmalig", ergänzt Neurochirurgiechef Prof. Dr. Alexander Brawanski: "Die an der Behandlung von Hirntumorpatienten engagierten Disziplinen sind im Universitätsklinikum vorhanden und arbeiten bereits heute eng zusammen. Die Logistik ist eingespielt, die Informationswege kurz, der Informationsaustausch eng und zeitnah.” Das Zentrum verteilt sich auf zwei Standorte: das Universitätsklinikum und das Bezirksklinikum Regensburg, an dem   die Universitätsklinik für Neurologie angesiedelt ist.

Damit findet ein seit 1997 entwickeltes Konzept, das die Kliniken für Neurologie, Neurochirurgie und Strahlentherapie, die Institute für Pathologie, Radiologie/Neuroradiologie und Nuklearmedizin sowie theoretische Institute integriert, einen neuen organisatorischen Rahmen. Das ZHT soll auch Kliniken und niedergelassenen Ärzten außerhalb des Universitätsklinikums zur Verfügung stehen.

Regensburg ist eines der größten Zentren für Patienten mit Hirntumoren in Deutschland. Im Jahr 2007 wurden insgesamt mehr als 300 Patienten medikamentös behandelt; bei Patienten mit hoch malignen Gliomen erfolgten 102 operative Eingriffe und 52 Strahlentherapien. Die Quote der Studienpatienten bei den Glioblastomen, dem bösartigsten Hirntumor, liegt in Regensburg bei weit über durchschnittlichen 50%.

Behandelt werden alle Patienten mit primären Tumoren des Zentralnervensystems (Tumoren, die direkt im Gehirn oder Rückenmark entstehen) sowie Patienten mit Hirnmetastasen, Meningeosis neoplastica (Aussaat von Tumorzellen im Nervenwasser) und Patienten mit paraneoplastischen Syndromen (indirekten Auswirkungen von systemischen Tumorerkrankungen am Nervensystem und anderen Organen).

Die Gründung des ersten Zentrums für Hirntumoren Bayerns erfolgt im Rahmen eines Symposiums am Mittwoch, 24. Juni 2009, um 16 Uhr im Großen Hörsaal, Universitätsklinikum Regensburg. Im Rahmen eines integrierten Symposiums stellen die Forscher detailliert die fachübergreifende Zusammenarbeit vor. Weitere Informationen im Flyer (PDF).

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Letzte Aktualisierung: 10.05.2012 | Online-Redaktion
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