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Zentrum für Radiologisch-Interventionelle Onkologie (RIO)

MRT-gestützte Prostatabiopsie

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Die Biopsie - Gewebeentnahme - der Vorsteherdrüse dient zur Abklärung tumorverdächtiger Befunde aus einer bereits vorher erfolgten diagnostischen MRT-Untersuchung.

An unserem Zentrum wird dieser Eingriff mit Hilfe des 3,0 Tesla MRT-Geräts durchgeführt. Dieses Gerät zählt zu den modernsten bildgebenden Verfahren und gewährleistet eine hohe Bildauflösung. Die MRT-gestützte Biopsie bietet sich bei Patienten an, bei denen eine herkömmliche Biopsie keinen eindeutigen Befund liefern konnte, jedoch weiterhin einen steigenden PSA-Wert (Prostata spezifisches Antigen) aufweisen bzw. klinisch der Verdacht auf ein Prostatakarzinom besteht. Durch die MRT-gestützte Durchführung des Eingriffs wird die Genauigkeit und somit die Effizienz gegenüber einer herkömmlichen Biopsie erhöht. Durch die hohe Bildauflösung können selbst kleinste tumorverdächtige Areale untersucht werden. Ebenso kann eine sehr exakte Probengewinnung erfolgen, ohne gesundes Gewebe zu verletzen.

 

Ablauf und Technik

Patienten, bei denen eine MRT-gestützte Prostatabiopsie durchgeführt wird, müssen am Tag der Untersuchung nüchtern sein und sich abführen, damit der Darm während der Untersuchung nicht zu sehr gefüllt ist. Der Eingriff wird ambulant durchgeführt und dauert circa eine Stunde. Zu Beginn erhalten Sie eine Sedierung, Sie bleiben jedoch während der Untersuchung bei Bewusstsein. Zunächst wird ein Nadelhalter transrektal eingeführt. Anschließend werden unter MRT-Kontrolle Punktionsnadeln durch das Rektrum in die Prostata vorgeschoben. Sobald diese das Tumorgewebe erreichen, wird mittels einer Biopsiestanze Gewebe entnommen und danach im Labor untersucht. Am Ende des Eingriffs werden die Nadeln entfernt und die Punktionsstelle versorgt.

Nach einer kurzen Beobachtungsphase können Sie unser Institut wieder verlassen.

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Letzte Aktualisierung: 11.10.2017 | Online-Redaktion
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