Home > Kliniken und Institute > Neurochirurgie > Leistungsschwerpunkte > Kinderneurochirurgie > Spina bifida

Spina bifida

< zurück zu Kinderneurochirurgie

Der Oberbegriff "Spina bifida" bezeichnet einen unvollständigen Verschluss der knöchernen Wirbelsäule.

Dabei werden zwei Formen unterschieden:

1. Offene spinale Fehlbildung

Durch einen gestörten Verschluss des Neuralrohres während der Embryonalphase der Schwangerschaft liegt das Rückenmarksgewebe mit seinen Umhüllungen bei Geburt an der Oberfläche des Rückens. Dies und die Tatsache, dass durch den Austritt von Nervenwasser eine Verbindung zu den inneren Nervenwasserräumen mit Gefahr einer Hirnwasserentzündung besteht, bedingt eine frühzeitige operative Versorgung innerhalb von 48 h nach Geburt.

2. Geschlossene spinale Fehlbildung

Zusammenfassung aller Formen spinaler Fehlbildungen, bei denen das Rückenmark nicht offen zutage liegt sondern von Haut bedeckt ist. Meist finden sich an dieser Stelle Hautveränderungen wie z.B. Behaarung, Grübchen oder Fettgewebsgeschwulste. Die Fehlbildungen reichen von einfachen knöchernen Bogenschlussstörungen, die ohne Bedeutung sind, bis zu komplexen Fehlbildungen, bei denen eine operative Versorgung notwendig sein kann.

Informationen für Betroffene unter www.asbh.de (Arbeitsgemeinschaft Spina Bifida und Hydrocephalus e.V.)

Beispielhaft seien einige Fehlbildungen genannt:

Wir begleiten unsere Patienten mit Spina bifida lebenslang kontinuierlich.

< zurück zu Kinderneurochirurgie

© Universitätsklinikum Regensburg | Impressum | Disclaimer
Letzte Aktualisierung: 22.06.2010 | Online-Redaktion
Patienten/Besucher
Einweiser
Studierende
Wissenschaftler
Über uns
Beruf und Karriere
Universität Regensburg