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Kraniosynostosen

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Unter Kraniosynostosen versteht man einen vorzeitigenn Verschluss einer oder mehrerer Schädelnähte während der Wachstumsphase des Gehirns.

Man unterscheidet primäre Kraniosynostosen von sekundären Kraniosynostosen. Bei der primären Form handelt es sich um eine Entwicklungsanomalie der Schädelnähte, sie können ohne weitere Fehlbildungen auftreten (nichtsyndromale Kraniosynostosen) oder im Zusammenhang mit anderen Fehlbildungen entstehen (syndromale Kraniosynostosen). Sekundäre Kraniosynostosen treten als Folge von Infektionen, Trauma oder anderen Nahtaffektionen auf.

Eine OP-Indikation besteht neben kosmetisch-ästhetischen Aspekten aus funktionellen Gründen, z.B. bei syndromalen Erkrankungen. Der OP- Zeitpunkt richtet sich dabei nach der Art der Erkrankung. Eine operative Therapie ist jedoch nicht in jedem Fall notwendig.

Schädeldeformitäten können auch durch frühkindliche Fehllagerungen entstehen, wobei der occipitale Plagiocephalus (Abflachung des Hinterkopfes) am häufigsten ist. Eine OP-Indikation ergibt sich dabei fast nie.

Eine gute Schulung der Eltern und eine kindgerechte Krankengymnastik stehen an erster Stelle. Grundvoraussetzung bei der Einschätzung der optimalen Therapie ist deshalb eine ausreichende Erfahrung mit diesem Krankheitsbild.

Für die operative Korrektur vorzeitiger Schädelnahtverknöcherungen steht bei uns ein kraniofaziales Team zur Verfügung.

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Letzte Aktualisierung: 22.06.2010 | Online-Redaktion
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