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Plastisch-rekonstruktive Chirurgie / Ästhetische Gesichtschirurgie

Die plastisch-rekonstruktiven Chirurgie dient der möglichst kompletten Wiederherstellung von Funktion und Ästhetik bei angeboren oder erworbenen Defekten im Kopf- und Halsbereich. Erworbene Defekte entstehen meistens nach Tumorchirurgie, traumatischen Gewebeverlust oder Entzündungen.

Tumorbedingte Defekte im Gesichtbereich werden in der Regel im Rahmen einer Tumoroperation vorgenommen. Hier werden lokale Verschiebelappen von benachbartem Gewebes bei kleineren Defekten bevorzugt, da hierbei Hautfarbe und -textur am besten übereinstimmen. Zur Rekonstruktion größerer Defekte besteht die Möglichkeit Weichgewebe aus Regionen wie zum Beispiel Oberarm, Unterarm, Rücken mit versorgenden Gefäßen in den Defektbereich zu transplantieren. Die Gefäße werden durch mikrochirurgische Technik an den Halsgefäßen angeschlossen, um die Versorgung der Transplantate sicher zu stellen.

Der Verlust von Knochen entsteht meistens nach Tumoroperationen und Entzündungen. Die Wiederherstellung knöcherner Defekte nach Tumorchirurgie wird in der Regel frühestens nach ein Jahr nach der Operation bei sicherer Tumorfreiheit vorgenommen. Titanimplantate halten dabei vorübergehend die Form und Ästhetik. Als Knochenspenderregion werden je nach Defektgröße und anatomischen Gegebenheiten Becken- oder Wadenbeinknochen bevorzugt. Kleine Defekte im Rahmen des physiologischen Knochenverlustes nach Zahnentfernung lassen sich mit Knochen aus anderen Regionen des Kiefers versorgen.

Die rein ästhetisch intendierte plastische Chirurgie umfasst zudem im Mund-Kiefer-Gesichtsbereich die Korrekturen an Augenlidern (Blepharoplastik), Gesichtshaut (face-lift), Ohr- und Nasenchirurgie, aber auch im weitesten Sinn die auch ästhetisch wirksamen Dysgnathieoperationen.  

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Letzte Aktualisierung: 05.03.2013 | Online-Redaktion
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