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Eingriffe an Nerven im Mund-Kiefer-Gesichtsbereich

Darstellung des Verlaufs des Nervus alveolaris inerior in seinem Kanal nach sagittaler Spaltung des Unterkiefers

Funktionseinschränkungen von sensiblen oder motorischen Nerven im Mund-Kiefer-Gesichtsbereich können als Lanzeitfolge nach schweren Verletzungen und Traumen von Geweben durch Unfällen oder frühere Operationen auftreten.

Dabei kann eine direkte Nervläsion durch Zerreißung oder Quetschung mithilfe mikrochirurgischer Techniken therapiert werden. Es erfolgt hierfür die isolierte Freilegung der getrennten Nervstümpfe und und anschliessende Adaptation mittels Naht. Der somit reparierte Nerv nimmt nicht sofort, sondern nach einer Regenerationszeit, die abhängig vom Ausmaß der Schädigung ist, seine Funktion wieder auf.

Durch komprimierende Narbenzüge, die nach früher zurückliegenden Operationen entstanden sind, können solche Nervausfälle auch indirekt bewirkt werden. Die Behandlung umfaßt hier die Lösung der Narbenzüge unter dem Mikroskop.

Bei reduziertem Knochenangebot im Seitenzahnbereich des Unterkiefers ist eventuell auch eine Verlagerung des im Knochen verlaufenden sensiblen Nerven aus seinem Kanal notwendig. Diese Methode ermöglicht es in speziellen Fällen, Implantate auch ohne die Schädigung des Nerven setzten zu können, falls der Platz oberhalb des Nervkanals alleine nicht ausreicht.

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Letzte Aktualisierung: 06.11.2012 | Online-Redaktion
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