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Leistungsspektrum

Immunologische Diagnostik

Zuständiger Akademiker

Oberärztliche Leitung:
Dr. med. Petra Lehn
Email: petra.lehn@ukr.de
Tel.: 0941-944-6205

Anforderungsspektrum

Dieser Laborbereich beinhaltet eine Vielzahl von Parametern, die mit verschiedenen Geräten bzw. Methoden, aber alle basierend auf dem immunologischen Nachweis, analysiert werden. Das Spektrum dieser Anforderungen deckt z.B. die Autoimmundiagnostik, die spezifische Proteindiagnostik, Tumormarker und Hormonbestimmungen sowie Vitaminbestimmungen ab. Zusätzlich wird die serologische Sicherheitsdiagnostik im Rahmen der Blutprodukteherstellung in diesem Bereich durchgeführt.

Parameter/Methodenspektrum

In diesem Funktionsbereich werden mit einer Vielzahl von immunologischen Methoden Parameter für die grundlegende klinische Diagnostik bestimmt. Kerngebiete dieses Laborbereichs sind beispielsweise die Autoimmun-Diagnostik mit dem allgemeinen und spezifischen Nachweis von Autoantikörpern im Patientenserum oder –plasma bei Diabetes Mellitus Typ I, Lupus Erythematodes oder akut lebensbedrohlichen Erkrankungen wie dem Goodpasture Syndrom. Der Nachweis von Paraproteinämien mittels Immunfixation bzw. der Messung von Immunglobulinfragmenten gehört zum täglich anfallenden Analysenspektrum. Parameter des Komplementsystems werden je nach Anforderungshäufigkeit an bestimmten Tagen der Woche bestimmt. So weit wie möglich werden automatisierte Untersuchungsmethoden zum Einsatz gebracht. Immunfluoreszenztests zum Screening oder zur Spezifizierung einer Autoimmunerkrankung werden routinemäßig zwei Mal in der Woche angeboten. Weiterhin gehören ELISAs zur näheren Spezifizierung von Autoantikörpern, Westernblottechniken (z.B. zur Diagnostik der Autoimmunhepatitis), Serum-Elektrophoresen, Immunfixationen, isoelektrische Fokussierungen und Isoenzymdifferenzierungen zum Analysenspektrum. Die Interpretation und Bewertung dieser Untersuchungsergebnisse erfordert sehr viel Erfahrung sowohl auf MTA als auch auf akademischer Ebene. Dies gilt ebenfalls für die Liquor- und Proteinuriediagnostik. Zusätzlich wird im Bereich die serologische Sicherheits¬diagnostik entsprechend den gesetzlichen Vorgaben bei der klinikeigenen Herstellung von Thrombozytenkonzentraten durchgeführt. Getestet werden die Blutproben der Thrombozytenspender auf das Vorliegen von Hbs-Antigen und Antikörpern gegen das HbC-Antigen, gegen die HIV-Stämme 1 und 2 sowie gegen HCV- und CMV-Virus. Ebenso wird das Vorliegen einer möglichen Syphilis-Infektion überprüft. Des Weiteren werden mittels manuellen und automatisierten immunologischen Methoden eine Vielzahl unterschiedlicher Parameter aus den Kerngebieten Hormon-, Allergie-, Entzündungsdiagnostik sowie Stoffwechseldiagnostik (z.B. Diabetes) bestimmt. Hierbei werden auch Parameter (z.B. PTH) intraoperativ zeitnah bestimmt.

Im Funktionsbereich Endokrinologische Diagnostik werden mit manuellen und automatisierten immunologischen Methodeneine Vielzahl unterschiedlicher Parameter hauptsächlich aus den Kerngebieten Endokrinologie, Allergie-, Entzündungs-sowie Stoffwechseldiagnostik bestimmt. Hierbei werden auch Parameter (z.B. Parathormon) intraoperativ zeitnah bestimmt. Kaum ein anderes Fach ist von so interdisziplinärer Bedeutung wie die Endokrinologie, unabhängig davon, ob in der Forschung molekulare Fragestellungen oder in der Klinik Probleme aus dem endokrinen Formenkreis, der Diabetologie oder des Stoffwechsels im Vordergrund stehen. Endokrinologisch diagnostische Fragestellungen spielen ebenfalls jenseits der eigentlichen fachspezifischen Krankheitsbilder wie z.B. der Reproduktionsmedizin eine wichtige Rolle. Es bestehen Kooperationen zu zahlreichen Instituten des Universitätsklinikums.

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Letzte Aktualisierung: 23.11.2012 | Online-Redaktion
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