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Poliklinik für Kieferorthopädie

Retention

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Retention und Langzeitretention

Nach Abschluss der aktiven Phase einer kieferorthopädischen Behandlung muss sich dieser unbedingt eine Haltephase anschließen.
Nun geht es darum, das Behandlungsergebnis dauerhaft zu erhalten.
Nach einer Zahnbewegung neigen die Zahngruppen bzw. die Zahnbögen mitunter dazu, sich teilweise wieder in ihre alte Position zu verschieben.
Die Zähne können lebenslang "wandern", also ihre Stellung verändern.
Dabei ist der Rückfall umso wahrscheinlicher, je stärker die Fehlstellung zu Beginn der Behandlung war.
An die aktive Behandlung schließt sich daher die Retentionsphase an.

 

Dafür stehen zwei Möglichkeiten der Retention zur Verfügung:

1. Das Halten der Zähne mit einer herausnehmbaren Zahnspange:

  

 

Sie wird anfänglich nachmittags und nachts, später nur noch nachts getragen.
Nach einigen Monaten wird die Tragezeit auf zweimal wöchentlich nachts reduziert, dies dann allerdings für viele Jahre.
Bei Nichtbeachtung kann es zu einem Rückfall kommen.
Diese Form der Retention verlangt vom Patienten eine hohe Disziplin und Mitarbeit.

Alternativ können später zudem klare Halteschienen aus sehr gut verträglichem Material ausschließlich nachts getragen werden.

 

 

2. Das Halten der Zähne mittels eines fest eingeklebten Drahtes (Retainer):

Bei dem festsitzenden Kleberetainer handelt es sich um einen zierlichen, nickelfreien dünnen Draht, der nicht sichtbar auf der Zungen- bzw. Gaumenseite der Zähne angebracht wird.
Er bietet ein hohes Maß an Stabilität und Komfort.
Der Kleberetainer ist mitarbeitsunabhängig, setzt aber eine perfekte Mundhygiene voraus.
Sollte sich der Draht einmal lösen oder brechen, ist eine umgehende Erneuerung notwendig, damit der Behandlungserfolg nicht gefährdet wird.
Wir bieten Ihnen gerne jährlich einen Termin in unserer Abteilung an, um den Retainer zu kontrollieren.

  

 

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Letzte Aktualisierung: 13.01.2014 | Online-Redaktion
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