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Spezialambulanz Pulmonale Hypertonie

Welche Untersuchungen werden bei „Verdacht auf Pulmonale Hypertonie“ durchgeführt?

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Die wichtigste Untersuchung zur Abschätzung, ob eine Pulmonale Hypertonie vorliegen könnte, ist die Echokardiographie (Herzultraschall), aber auch andere Untersuchungen können den Verdacht auf diese Erkrankung lenken (z.B. EKG oder Röntgen). Mit den genannten Verfahren kann aber eine Pulmonale Hypertonie letztlich nicht mit Sicherheit festgestellt (diagnostiziert) oder ausgeschlossen werden. Hierfür ist als sogenannter "Goldstandard" die Rechtsherzkatheteruntersuchung erforderlich.

Der Rechtsherzkatheter

Die Rechtsherzkatheteruntersuchung ist zur sicheren Feststellung (Diagnose) einer Pulmonalen Hypertonie unbedingt erforderlich. Hierbei wird dünner Plastikkatheter über eine Vene vom Arm oder vom Hals (in Ausnahmefällen von der Leiste) vorsichtig durch die rechten Herzhöhlen (Vor- und Hauptkammer) bis in einen Lungenschlagaderast vorgeschoben. Da ein kleiner aufblasbarer Ballon an der Katheterspitze ermöglicht, dass der Katheter mit dem Blutstrom "mitschwimmen" kann, wird die Untersuchung auch als "Einschwemmkatheter" bezeichnet. Neben der zuverlässigen Bestimmung der Druckwerte in den zentralen Venen,   den rechten Herzhöhlen und der Lungenschlagader wird durch Aufblasen des Ballons der Druck in der linken Herzvorkammer indirekt gemessen, zudem wird das Herzminutenvolumen (Menge des Blutes, die vom Herz in einer Minute gepumpt wird) bestimmt. Durch Entnahme einer geringen Blutmenge aus den einzelnen Herzabschnitten werden Hinweise auf sonst schwer feststellbare Herzfehlbildungen (sog. Shuntvitien) gewonnen.

Der Eingriff ist abgesehen von der Venenpunktion (mit Anlage einer sog. "Schleuse", durch die der Plastikkatheter vorgeschoben wird) nicht schmerzhaft und stellt in geübter Hand ein sicheres Verfahren dar. Über die Durchführung, sowie mögliche Risiken der Untersuchung spricht Ihr Arzt zuvor ausführlich mit Ihnen.

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Letzte Aktualisierung: 31.05.2012 | Online-Redaktion
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