Home > Kliniken und Institute > Innere Medizin II > Medizinische Leistungen > Schlaflabor > Gesunder Schlaf > Geschichte
Schlaflabor

Gesunder Schlaf - Exkurs in die Geschichte

< zurück zu Gesunder Schlaf

Der Schlaf - mit seiner Macht, die er täglich über uns hat, mit den Träumen, die uns in ungeahnte Tiefen unserer Seele führen - war seit Jahrtausenden geheimnisvoll, sagenumwoben und auch manchmal unheimlich. In der griechischen Mythologie ist z.B. der Gott des Schlafes (Hypnos) der Bruder des Totengottes Thanatos.

Bereits Aristoteles (384-322 v. Chr.) erkannte, dass Schlaf dazu nötig ist, den Organsimus tagsüber funktionieren zu lassen. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts herrschte jedoch die allgemein verbreitete Ansicht, dass der Schlaf ein rein passiver Vorgang sei - und das Gehirn sozusagen "ausschaltet". Erst als Aufzeichnungen der Hirnstromkurven (EEG) möglich wurden (durch den deutschen Arzt Berger 1929), erkannte man die Aktivität des Gehirns im Wachzustand. Die bekannten Traumdeutungen Sigmund Freuds ließen Anfang des 20. Jahrhunderts den Schlaf ebenfalls neu im Lichte eines "produktiven" Zustands erscheinen.

Durch die Möglichkeit der EEG-Ableitung entstand die moderne Schlafforschung. Es wurden unter anderem "schnelle Augenbewegungen" ("rapid eye movements", REM) unter den im Schlaf geschlossenen Augenlidern sowie ein regelhaft wiederkehrender, sog. zyklischer Ablauf von Schlafphasen entdeckt. Im Körper aktiv hervorgerufene, wechselnde Abschnitte unterschiedlicher "Gehirnaktivitäten" bilden eine Spannne von leichtem bis zu sehr tiefem Schlaf und lassen uns im so genannten REM-Schlaf intensiv träumen.

 

< zurück zu Gesunder Schlaf

© Universitätsklinikum Regensburg | Impressum | Disclaimer
Letzte Aktualisierung: 21.10.2008 | Online-Redaktion
Patienten/Besucher
Einweiser
Studierende
Wissenschaftler
Über uns
Beruf und Karriere
Universität Regensburg