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Nephrologie

Nierenfunktion

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Die Funktion der Nieren lässt sich grob in die Bereiche Entgiftung, Ausgleich der Wasser- und Elektrolytbilanz und Hormonbildung unterteilen.

Entgiftung
Täglich fallen im Körper eine Vielzahl von Stoffwechselprodukten an, die ausgeschieden werden müssen. Neben Darm und Lunge ist die Niere Hauptausscheidungsorgan für diese Stoffwechselprodukte.
Als Maß für die Entgiftungsfunktion wird die Kreatininkonzentration im Blutserum gemessen. Eine genauere Methode ist die Bestimmung der Kreatinin-Clearance, wozu eine Urinsammlung erforderlich ist.

Ausgleich von Wasser- und Elektrolytbilanz
Das offensichtlichste Produkt der Nieren ist der Urin. Neben der Ausscheidung überschüssigen Wassers ist er notwendig, um Elektrolyte und andere Stoffwechselprodukte in Wasser gelöst zu entgiften. Zu den Elektrolyten zählen neben Mineralien wie Natrium, Kalium und Calcium hauptsächlich Wasserstoff und Chlorid, sowie eine Vielzahl von Salzen.

Hormonbildung
Die Niere bildet zwei Hormone. Zum einen das Vitamin D, das wesentlich zum Knochenstoffwechsel beiträgt. Fehlt es, kommt es zu Rachitis (bei Kindern) und Osteoporose. Zum anderen wird in der Niere Erythropoetin gebildet, das die Blutbildung im Knochenmark reguliert. Fehlt es, kommt es zu einer Anämie (Blutarmut). Die Hormonbildung der Niere ist meist erst in einem späteren Stadium eines Nierenschadens beeinträchtigt.

Im Bereich Nephrologie können alle diese Nierenfunktionsstörungen diagnostiziert und behandelt werden.

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Letzte Aktualisierung: 21.10.2008 | Online-Redaktion
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