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Rhythmologie

Information für Patienten

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Liebe Patientin,
lieber Patient,

die Rhythmologie beschäftigt sich mit dem Herzrhythmus und dessen Störungen. Das Herz eines Erwachsenen schlägt pro Minute etwa 70 mal, das sind in 70 Lebensjahren mehr als 2,5 Milliarden (!) Herzschläge. Bei jedem einzelnen Herzschlag kommt es zu einer geordneten elektrischen Aktivierung des Herzens. Diese elektrische Aktivierung löst dann das eigentliche Pumpen durch ein Zusammenziehen des Herzmuskels aus. Im engeren Sinne beschäftigt sich die Rhythmologie mit der elektrischen Aktivierung des Herzens und wird deswegen häufig auch "klinische Elektrophysiologie" genannt.

Bei fast jedem Menschen ist im Laufe des Lebens die geordnete elektrische Aktivierung kurzzeitig gestört, es kommt also zu "Herzrhythmusstörungen". Meist werden diese gar nicht bemerkt. Ärzte unterscheiden dabei zwei Sorten von Herzrhythmusstörungen: Solche, bei denen das eigentliche Pumpen, welches ja durch Zusammenziehen Herzmuskels  geschieht, nur gering  beeinflusst wird, und solche, bei denen das Zusammenziehen des Herzmuskels derart schlimm beeinträchtigt wird, dass die "Pumpe" ihre Funktion nicht mehr erfüllt und somit der Körper nicht oder nicht ausreichend mit dem lebensnotwendigen sauerstoffreichen Blut versorgt wird. Übrigens kann man beide Formen nicht dadurch voneinander unterscheiden, wie sich diese Rhythmusstörungen anfühlen. Es gibt Herzrasen oder Herzstolpern mit einem Puls von über 200 Schlägen pro Minute, das als sehr unangenehm empfunden werden kann, aber die Pumpfunktion des Blutes und damit die lebensnotwendigen Sauerstoffversorgung des Körpers nicht beeinträchtigt – also eine "harmlose" Rhythmusstörung. Und auf der anderen Seite werden Vorstufen von gefährlichen Rhythmusstörungen gar nicht oder nur sehr wenig bemerkt bzw. das erste Auftreten kann sich bereits in einer Bewusstlosigkeit äußern.

Neben einer Behandlung mit Medikamenten hat sich im letzten Jahrzehnt die Behandlung von Herzrhythmusstörungen mit Hilfe von Kathetern, die über ein Leistenblutgefäß direkt in das Herz eingeführt werden, in der medizinischen Routine etabliert. Auf dieser Seite wollen wir Ihnen die Grundzüge der Behandlungsmöglichkeiten von verschiedenen Rhythmusstörungen erläutern. Welches Verfahren für welchen Patienten eingesetzt wird, kann natürlich nur in einem individuellen Beratungsgespräch festgelegt und erläutert werden.

Behandlung durch erfahrene Spezialisten
In unserer Klinik arbeiten langjährig erfahrene Spezialisten, die neben der üblichen Ausbildung zum Herzspezialisten (Kardiologen) eine darüber hinausgehende mehrjährige Weiterbildung im Bereich der Herzrhythmusstörungen durchlaufen haben. Dafür haben unsere Spezialisten von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie das Zertifikat "Spezielle Rhythmologie" oder "Invasive Elektrophysiologie" erhalten. Die Patientensicherheit steht bei uns an erster Stelle. Daher wird bei jedem einzelnen Patienten zunächst genau geprüft, ob eine Behandlung überhaupt notwendig ist. Außerdem wird vor jeder Behandlung für jeden einzelnen Patienten festgelegt, ob und welche Voruntersuchungen notwendig sind. Wir bieten am Universitätsklinikum Regensburg alle Routineverfahren zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen an. Im Folgenden wollen wir Ihnen eine Auswahl der häufigsten Verfahren vorstellen:

 

 

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Letzte Aktualisierung: 28.11.2014 | Online-Redaktion
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