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Infektiologische Krankheitsbilder

Helicobacter pylori

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Die Infektion mit Helicobacter pylori zählt zu den häufigsten bakteriellen Infektionen weltweit. Weltweit sind schätzungsweise ca. 50% der Weltbevölkerung mit dem Keim infiziert. In Deutschland liegt die Infektionsrate zwischen 20 und 40% in der Bevölkerung.

Der Magenkeim Helicobacter pylori gilt als Hauptverursacher ernsthafter Erkrankungen des Magens und Dünndarms. Hierzu zählen die chronische Magenschleimhautentzündung sowie Magen- und Dünndarmgeschwüre. Die Infektion gilt aber auch als der wichtigste erworbene Risikofaktor für die Entstehung des Magenkrebs und des MALT-Lymphom des Magens.

Eine Infektion mit Helicobacter pylori kann mit Hilfe einfacher Methoden nachgewiesen werden. Ein Nachweis kann während einer Magenspiegelung erfolgen, aber auch nicht invasive Nachweismethoden wie ein Stuhl- oder Atemtest sind möglich. Im Falle des Nachweises der Infektion kann der Keim beseitigt werden. Eine sogenannte Eradikationstherapie stellt eine Behandlung mit der Kombination verschiedener Antibiotika mit Säurehemmern (Protonenpumpeninhibitoren) dar. Die Therapie wird üblicherweise über 7-10 Tage durchgeführt.  

Eine Testung und Behandlung sowie eine ausführliche Beratung über Risiken der Infektion kann jederzeit in unserer Infektionsambulanz erfolgen.

Unsere intensiven Forschungsbemühungen zielen auf einen "gesunden Magen". Hierzu arbeiten wir eng mit vielen nationalen und internationalen Kooperationspartnern zusammen. Für nähere Informationen verweisen wir auf die websiten www.hsinitiative.org und www.star-project.md.

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Letzte Aktualisierung: 11.07.2016 | Online-Redaktion
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