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Infektiologische Krankheitsbilder

HIV

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Was ist HIV/AIDS?

Als AIDS bezeichnet man eine Schwächung der körpereigenen Abwehr durch eine Infektion mit dem HI-Virus (HIV= Human Immunodeficiency Virus). Bei einer Infektion mit HIV werden die körpereigenen Zellen angegriffen, die für die Abwehr von Krankheitserregern zuständig sind. Als Folge der Infektion kann die eigene Körperabwehr geschwächt werden und der eigene Körper ist im Endstadium der Infektion wehrlos. Das Endstadium der Infektion bezeichnet man als Stadium AIDS (englisch "Acquired Immune Deficiency Syndrome"; deutsch "Erworbener Immundefekt"). Die Krankheit verläuft aber in unterschiedlichen Stadien ohne starre Abfolge.

Leider ist die Infektion mit HI-Virus weiterhin nicht heilbar. Aber es stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung, die die Vermehrung des Virus und ein Fortschreiten der Erkrankung effektiv verhindern können. Diese Therapie bezeichnet man als antiretrovirale Therapie und sie stellt eine Kombinationstherapie aus Medikamenten dar. Durch die Einführung dieser Therapieform ist die Infektion mittlerweile in einer Großzahl der Fälle zu einer gut behandelbaren chronischen Erkrankung geworden.

Eine Testung auf HIV kann mit Hilfe einer Blutuntersuchung erfolgen. Ein sogenannter Antikörpertest weist nicht das Virus, sondern Antikörper nach, die sich nach einer Infektion bilden.     

 

Bildquelle:
(C) Dr. Volker Brinkmann, Max Planck-Institut für Infektionsbiologie, Charitéplatz 1, 10117 Berlin

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Letzte Aktualisierung: 18.07.2016 | Online-Redaktion
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