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Hepatologie / Hepatitis

Unser Leistungsspektrum

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Aus dem breiten Spektrum von akuten und chronischen Lebererkrankungen beschäftigen wir uns am Universitätsklinikum Regensburg ambulant schwerpunktmäßig mit folgenden Erkrankungen:

Einer der Hauptaugenmerke liegt auf der Behandlung von Patienten mit Virushepatitiden. Insbesondere steht hier die Behandlung von Patienten, die an einer chronischen Hepatitis B (HBV) oder einer chronischen Hepatitis C (HCV) leiden im Mittelpunkt. Während die chronische Hepatitis B Infektion eine lebenslange Betreuung erfordert, kann die Hepatitis C vollständig geheilt werden. Insbesondere seit der Entwicklung der neuen direkt antiviral wirksamen Substanzen, welche seit 2014 zugelassen sind, können fast alle Patienten mit einer chronischen Hepatitis C von diesem Virus befreit werden. Unsere Ambulanz ist eine der größten in Bayern im Hinblick auf die Betreuung von Patienten mit chronischer Virushepatitis B und C.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Leberambulanz ist die Betreuung von Patienten mit einer Autoimmunhepatitis (AIH) oder den chronischen Gallengangserkrankungen PSC (Primär Sklerosierende Cholangitis) und PBC (Primär Biliäre Cholangitis). Diese Erkrankungen sind teilweise schwer zu diagnostizieren, führen aber oft im mittleren Lebensalter bereits zu einer fortgeschrittenen Lebererkrankung.

Ebenfalls im Fokus unserer hepatologischen Ambulanz sind die selteneren Stoffwechselerkrankungen der Leber wie der Morbus Wilson (Kupferspeichererkrankung), die Hämochromatose (Eisenspeichererkrankung) und der alpha-1 Antitrypsinmangel.

Daneben betreuen wir selbstverständlich auch Patienten mit anderen Lebererkrankungen. So werden zum Beispiel Patienten mit einer Fettleberhepatitis (NASH) gemeinsam mit unseren Kollegen der Endokrinologie in einer speziellen NASH-Sprechstunde betreut.

Allen chronischen Lebererkrankungen gemeinsam ist die Gefahr der Entwicklung einer Leberzirrhose mit ihren Folgen wie der Entwicklung von Bauchwasser (Aszites), Konzentrationsstörungen (Encephalopathie), Blutungen in Speiseröhre und/oder Magen (Varizen), einer Störung der Blutgerinnung oder von Stoffwechselprozessen sowie einer erhöhten Infektanfälligkeit und vieles mehr. Man nennt dies dann auch eine Dekompensation der Leberzirrhose. Eine weitere Folge von chronischen Lebererkrankungen kann die Ausbildung eines Leberzell-Krebses (HCC) sein.

Alle diese genannten Probleme müssen oft stationär behandelt werden. Dies stellt daher natürlich einen der Schwerpunkte unserer stationären Betreuung von Patienten dar. Sämtliche zu Diagnostik und Therapie notwendigen Therapien, Verfahren und Behandlungsmethoden bieten wir am Universitätsklinikum an. Auch für den Fall einer intensivmedizinischen Überwachungsmöglichkeit sind wir mit unserer eigenen Intensivstation 92 bestens gewappnet. Auch dort ist einer der Hauptschwerpunkte die Betreuung von Patienten mit Lebererkrankungen.

Einige Behandlungsoptionen wie zum Beispiel die lokale Behandlung von Lebertumoren mittels Radiofrequenzablation (RFTA) und transarterieller Chemoembolisation (TACE) oder die TIPS-Anlage führen wir in enger Zusammenarbeit mit der Klinik für Radiologie am UKR durch. Daneben arbeiten wir für den Fall einer chirurgischen Therapiemöglichkeit – wie der Leberteilresektion oder natürlich der Lebertransplantation – sehr eng und interdisziplinär mit den Kliniken für Chirurgie und Anästhesiologie zusammen.

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Letzte Aktualisierung: 12.08.2016 | Online-Redaktion
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