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Endokrinologische Krankheitsbilder

Fettstoffwechselstörungen

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Unter Fettstoffwechselstörungen versteht man Veränderungen der Blutfettwerte.Dabei können entweder die Cholesterinwerte oder die Triglyceride erhöht oder kombiniert mehrere Fettwerte verändert sein.

Beim Cholesterin unterscheidet man das Gesamtcholesterin, welches sich grob in die Unterfraktionen LDL- und HDL-Cholesterin gliedern lässt.
Das LDL-Cholesterin ist das sogenannte "schlechte" Cholesterin und hauptverantwortlich für die Entwicklung von Arteriosklerose. Je nach individuellen Risikofaktoren sollten die LDL-Cholesterinwerte unter einem vorgegebenen Wert bleiben. Hierzu kann eine medikamentöse Therapie erforderlich sein.
Das HDL-Cholesterin dagegen ist das sogenannte "gute" Cholesterin. Es hat eine gewisse schützende Funktion, so dass diese Werte möglichst hoch sein sollte.

Die Triglyceride, auch Neutralfette genannt, spielen bei der Entwicklung einer Arteriosklerose eine eher untergeordnete Rolle. Jedoch können sehr hohe (> 1000 mg/dl) Triglyceridwerte zu einer akuten Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung) führen. Zusätzlich wird das Blut durch den hohen Fettgehalt zähflüssiger und kleinste Gefäße können verstopfen.

Hohe Fettwerte sind häufig genetisch bedingt, was zusammen mit äußeren Faktoren (Ernährung, Bewegung, Begleiterkrankungen) zur Ausbildung einer Fettstoffwechselstörung führt.
Die Basis jeder Therapie stellt eine adäquate Anpassung der Ernährung und regelmäßige Bewegung dar. Je nach Risikofaktoren erfolgt dann zusätzlich eine medikamentöse Therapie. In sehr schweren Fällen kann sogar eine regelmäßige Lipidapharese, eine spezielle Form der "Blutwäsche" erforderlich sein.

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Letzte Aktualisierung: 14.07.2015 | Online-Redaktion
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