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Erkrankungen der Nebennieren

Nebennierentumoren

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Nebennierentumoren werden aufgrund moderner Bildgebungsverfahren und der breiten Verfügbarkeit von Sonographie, CT und MRT inzwischen häufig entdeckt. Meist als Zufallsbefund im Rahmen der Diagnostik spezifischer Beschwerden eines anderen Organs.
Diese Veränderungen werden als Inzidentalome bezeichnet. Sind diese klein und ohne Hormonproduktion werden sie lediglich im weiteren Verlauf beobachtet.
Eine Hormonproduktion sollte zumindest einmal ausgeschlossen werden. Hormone, welche die Nebennieren produzieren, sind Cortisol, Aldosteron, Adrenalin und Noradrenalin. Zusätzlich produziert die Nebenniere noch eine Vorstufe männlicher Hormone (Androgene). Produziert nun eine solche Nebennierenraumforderung eines dieser Hormone, kann es als Folge davon zu spezifischen Krankheitsbildern kommen:

Eine Überproduktion von Androgenen führt meist nur bei der Frau zu Symptomen mit Vermännlichungserscheinungen (z.B. Bartwuchs).

Liegt eine Hormonproduktion vor oder ist die Nebennierenraumforderung sehr groß, sieht vom Bildbefund her bösartig aus oder wächst signifikant im Verlauf, muss diese operiert werden. Je nach produziertem Hormon bedarf es einer speziellen Vorbereitung und Nachbehandlung.

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Letzte Aktualisierung: 10.07.2015 | Online-Redaktion
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