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Ästhetische und rekonstruktive Chirurgie

Narbenkorrektur, Vorbehandlung mit Botulinum Toxin

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Die Korrektur von Hautnarben erfordert besonders viel Erfahrung.  Narben können sich in  Breite, Länge, Farbe, Erhabenheit, Festigkeit und anderen Eigenschaften vom umliegenden Gewebe abheben und dadurch sichtbar werden.

Verschiedene Methoden der Narbenkorrektur sind geeignet, Narben weniger sichtbar zu machen. So können Narben durch chirurgische Techniken in weniger auffällige Areale verschoben werden; sie können entfernt und durch eine feinere Narbe ersetzt werden; und sie können durch verschiedene Verfahren poliert und behandelt werden.

Sowohl die Wahl des Verfahrens, als auch der Zeitpunkt der Behandlung erfordern ein hohes Maß an Erfahrung. Häufig ist es ratsam, abzuwarten bis eine Narbe nicht mehr entzündlich verändert ist, in der Regel nach einem Jahr. Bestimmte Verfahren können aber auch schon in früheren Heilungsphasen, z.B. nach 6 Wochen zur Anwendung kommen.

Die Aktivität der Gesichtsmuskulatur kann einen negativen Einfluss auf die Heilung von Hautwunden haben. Besonders in Arealen mit ausgeprägter Mimik, z.B. Stirn, Wange und Mund können Heilung und Narbenbildung durch Muskelzug gestört werden. 

Durch ein Medikament (Botulinum Toxin) kann die Muskulatur für die Dauer von etwa 2 Monaten geschwächt werden. Wie ein gebrochener Arm, der durch Gips ruhig gestellt wird, kann auch eine Gesichtswunde ruhig gestellt werden und dadurch besser heilen. Diese Behandlung wird in unserer Klinik routinemässig eingesetzt. Sie sollte möglichst frühzeitig erfolgen. Ist eine Wunde älter als 4 Wochen, sinkt der therapeutische Effekt von Botulinum Toxin für die Narbenbildung ab.

Sollten Sie weitere Fragen insbesondere zu den Risiken des Eingriffs haben oder eine ausführliche Beratung wünschen,  so vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer Sprechstunde

 

Sekretariat Plastische Gesichtschirurgie: Frau Feuerer, Tel. 0941 944-9406

   
Korrekturen von Tätowierungen führen primär unsere Kollegen der Klinik für Dermatologie durch:

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Letzte Aktualisierung: 03.11.2016 | Online-Redaktion
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