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HNO-Klinik

Speiseröhren-Chirurgie

Die Erkrankungen der Speiseröhre (Ösophagus) führen alle zu den gleichen Beschwerden: die Dysphagie. Unter einer Dysphagie versteht man eine Schluckstörung, die so ausgeprägt sein kann, dass die Nahrungsaufnahme nicht mehr möglich ist.

Mit drei Erkrankungen der Speiseröhre (Ösophagus) beschäftigt sich der Hals-Nasen-Ohren-Arzt:

  1. verschluckte Fremdkörper
  2. Aussackungen (Zenker-Divertikel)
  3. funktionelle Störungen (Schluckstörungen)
      
Verschluckte Fremdkörper

Verschluckte Fremdkörper sind häufig. Sie führen zu ausgeprägten Schluckstörungen oder der Unmöglichkeit, flüssige oder feste Nahrung zu sich zu nehmen. Bei Kindern gehören zu den verschluckten Fremdkörpern besonders Spielzeugteile, Münzen und Batterien. Von Erwachsenen werden vor allem Knochen, Gräten, Fleischstücke oder Zahnprothesen verschluckt. In Narkose werden die Fremdkörper aus der Speiseröhre wieder entfernt.

Anmerkungen: Bei verschluckten Batterien (bei Kindern) muss eine sofortige Entfernung dieses Fremdkörpers erfolgen; ansonsten droht eine frühzeitige Zerstörung der Speiseröhrenwand mit Ausbildung einer Perforation.
  

Zenker-Divertikel

Ein Zenker-Divertikel ist eine Schleimhautaussackung des unteren Rachens am Eingang zur Speiseröhre. Als Symptom tritt eine zunehmende Schluckstörung auf, zunächst für feste Speisen, später auch für flüssige Speisen. Nur eine Operation kann ein Zenker-Divertikel beseitigen.

Die Operation kann entweder minimal-invasiv mit dem CO2-Laser über die Mundhöhle und den Rachen erfolgen: dann wird der verursachende Muskel (M. constrictor pharyngis) mit dem CO2-Laser durchtrennt. Das Divertikel bildet sich daraufhin wieder zurück. Bei sehr großen Divertikeln erfolgt dagegen die Operation von außen am Hals mit Abtragung des Divertikels und Durchtrennung des M. constrictor pharyngis. Der stationäre Aufenthalt beträgt etwa 7-8 Tage. Für einige Tage muss eine Magensonde zur Ernährung eingelegt werden.

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Letzte Aktualisierung: 09.10.2014 | Online-Redaktion
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