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HNO-Klinik - Schwerpunkte

Schädelbasis-Chirurgie

Die Stärken unserer Abteilung liegen in der multidisziplinären Kooperation im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Konferenz des "Zentrums für Schädelbasischirurgie" mit den Abteilungen der

In dieser Konferenz wird interdisziplinär diskutiert, um die möglichst günstigste Therapie-Lösung für den jeweiligen Patienten zu finden.

Neben Verletzungen der Schädelbasis werden Schwannome des Kleinhirnbrückenwinkels (Akustikus-Neurinome), möglichst mit Gehör- und Gesichtsnerv-Erhalt, Prozesse der vorderen und der seitlichen Schädelbasis und insbesondere des Foramen jugulare (Glomustumore) sowie Prozesse der Felsenbeinspitze behandelt.

Es werden alle gängigen operativen Zugänge, bisweilen auch kombiniert und interdisziplinär, durchgeführt. Dabei kommt zur Erhöhung der Sicherheit z.T. Computer gestützte Navigation sowie Neuromonitoring zum Einsatz. Für die vordere Schädelbasis wird in vielen Fällen der endoskopische Weg durch die Nase (minimal invasiv) gewählt, so dass äußerlich keine Narben sichtbar werden.

Um möglichst blutarm operieren zu können, werden blutreiche Tumore (Angiofibrom, Glomustumor) präoperativ durch die Abteilung der Radiologie embolisiert. Weiterhin kann der Cell-Saver eingesetzt werden, durch welchen intraoperativ gesammeltes patienteneigenes Blut aufgearbeitet und dem Patienten während der Operation wieder zurücktransfundiert wird.

Weitere Information zur Schädelbasischirurgie finden Sie im HNO-Buch: J. Strutz/W. Mann: Praxis der HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie, Thieme Verlag 2001, S. 613–631.

    

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Letzte Aktualisierung: 21.10.2008 | Online-Redaktion
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