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HNO-Klinik

Hals- und Rachen-Chirurgie

Informationen zu den Stichwörtern:

  • Halszysten
  • Halsfisteln
  • Glomustumoren
  • Schluckstörungen (Dysphagie)
  • Schlucktraining
  • gut- und bösartige Tumoren

Ein- oder beidseitige Schwellungen am Hals können durch vergrößerte Lymphknoten hervorgerufen werden; auch laterale Halszysten führen zu einer einseitigen Halsschwellung. Gutartige Gefäßtumoren der Halsschlagader (Glomustumoren) sowie gutartige Tumoren der Halsnerven (Neurinome) führen ebenfalls zu einer meist einseitigen Schwellung des Halses.

Im Zentrum der Untersuchung steht der Ultraschall. Die Ultraschalluntersuchung kann die Ausdehnung der Halsschwellung und die Beziehung zu Nachbarschaftsorganen klären. Häufig kann auch schon die wahrscheinliche Art der Erkrankung erkannt werden.

Ist eine operative Klärung und Entfernung der Halsschwellung notwendig, so versuchen wir, kosmetisch besonders günstige Zugänge zu wählen, um ein ästhetisch überzeugendes, möglichst kaum sichtbares Ergebnis zu erzielen. Ist die Narbe dennoch nicht optimal, so empfehlen wir eine Vorstellung in unserer Spezialsprechstunde für plastische und ästhetische Gesichtschirurgie, montags von 11-16 Uhr.

Eine chronische Rachenentzündung führt zu einem Fremdkörpergefühl und zu Schluckschmerzen (Dysphagie). Diese Schluckstörungen können so ausgeprägt sein, dass die Nahrungsaufnahme und damit die Ernährung nicht mehr ausreichend sind.

Für diese Probleme der Dysphagie haben wir eine spezielle Dysphagie-Sprechstunde eingerichtet, und zwar donnerstags von 8-16 Uhr (Terminvereinbarung unter der Tel.Nr. 0941 944-9410).

In dieser Dysphagie-Sprechstunde kann zunächst die Ursache und der Ort der Störung ausfindig gemacht werden. Der erste Schritt der Rehabilitation ist das Schlucktraining mit einer speziell ausgebildeten Logopädin. Ist dieses Schlucktraining nicht ausreichend, kann z.B. mit dem Laser eine Erweiterung des Speiseröhreneinganges erfolgen, um die Schluckstörung zu kompensieren. Auch eine Botox-Injektion in den Muskel, der für die Speiseröhrenöffnung verantwortlich ist, kann die Schluckstörung günstig beeinflussen.

Im Rachen (Pharynx) kommen selten gutartige Tumoren vor wie Zysten, Fibrome oder Papillome. Diese können mit dem Laser endoskopisch minimal-invasiv entfernt werden.
  

Bösartige Tumoren

Am Regensburger Universitätsklinikum existiert das KOPF-HALS-TUMORZENTRUM, das größte seiner Art in Bayern. Hier arbeiten eng mit dem HNO-Arzt zusammen der Strahlentherapeut, der Kieferchirurg und der Onkologe, um den möglichst besten und schonendsten Heilungsweg auszuwählen.

Bösartige Tumoren des Rachens zeigen sich zunächst in einer Schluckstörung (Dysphagie). Später können ausstrahlende Schmerzen in das Ohr auftreten. Auch langsam wachsende Halslymphknoten-Schwellungen treten gemeinsam mit bösartigen Tumoren des Rachens auf.

Sind die Tumoren noch klein, so werden sie am schonendsten mit dem CO2-Laser durch die Mundhöhle entfernt. Nach der Entfernung nimmt die Schluckstörung zunächst weiter zu. Ein gezieltes Schlucktraining mit einer speziell ausgebildeten Logopädin der HNO-Klinik erlaubt aber meist bald die normale Ernährung über die Mundhöhle.

Treten im Rahmen einer Tumorerkrankung des Rachens vergrößerte Halslymphknoten auf, so müssen diese meist in der gleichen Operation operativ entfernt werden (Neck dissection). Hierbei werden die betroffenen Lymphknoten mit umgebendem Fettgewebe entfernt, meist mit Schonung der Muskeln, der Nerven und der großen Gefäße.
  

Terminvereinbarung   
Allgemeine Ambulanz  0941 944-9410 
Privatsprechstunde Prof. Dr. Jürgen Strutz: Frau Geisenberger  0941 944-9406 
 

  
Zur Anreise, z. B. aus den Räumen Regensburg, München, Ingolstadt, Landshut, Nürnberg, Weiden, Erlangen, Hof, Bayreuth, Passau, Würzburg, Frankfurt, Stuttgart klicken Sie bitte auf den Link Anreise.

  

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Letzte Aktualisierung: 09.10.2014 | Online-Redaktion
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