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Gefäßmalformationen des Kopf-Hals-Bereiches

Tumore des Blut- und Lymphgefäßsystems

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Der häufigste Tumor ist das Hämangiom. In der Vergangenheit wurde dieser Begriff häufig für eine Reihe von Gefäßerkrankungen verwendet, die dem Wesen nach ganz anders aufgebaut sind und auch anders behandelt werden.

Hämangiom: Bei diesem häufigsten Gefäßtumor müssen wiederum Unterformen unterschieden werden. Da es sich um einen gutartigen Tumor mit einer in vielen Fällen starken Rückbildungstendenz handelt, kann die erste ärztliche Maßnahme in der genauen Beobachtung des Prozesses liegen.

Infantiles Hämangiom: Es kann in einer oberflächlichen, einer tiefen und in einer gemischten Form auftreten. Es bildet einen Marker aus, der sich an einer Gewebeprobe nachweisen lässt (GLUT-1).

Kongenitales Hämangiom: Das kongenitale Hämangiom gibt es in zwei Varianten. Die eine nimmt rasch an Größe zu und bildet sich auch rasch zurück (Rapidly involuting congenital hemangioma, RICH). Die andere bildet sich nicht zurück (non involuting congenital hemangioma)

Pyogenes Granulom, kaposiformes Hämangioendotheliom, Hämangioperizytom, Hämangiosarkom, Lymphangiosarkom und andere: Gut- und bösartige Tumore der Adern und Lymphgefäße, die den Regeln der Tumorbehandlung unterliegen. Sie sind im Kindesalter sehr selten und zeigen die Eigenschaften auch anderer Tumore.

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Letzte Aktualisierung: 07.11.2016 | Online-Redaktion
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