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Mitarbeit in der Gruppe von Prof. Gottfried Müller zu den Themen verfolgen:
- Kleinlumige PTFE-Prothesen in der Mikrovaskulachirurgie
- Endothelseeding kleinlumiger PTFE-Prothesen
- Klemmentrauma und Anastomosenschäden an Mikrogefäßen mit Entwicklung einer schonenden Klemmentechnik
23.11.1990 Promotion in Tübingen
Nach Abschluss des Studiums, der Promotion und des AiP klinische Ausbildung an der Hals-Nasen-Ohrenklinik in Regensburg. Wissenschaftliche Mitarbeit in der Arbeitsgruppe von Professor W. Hosemann mit rhinologische Fragestellungen:
- Wundheilung nach Nasennebenhöhleneingriffen
- Anatomie der Keilbeinhöhle
- Drainagestörungen der Stirnhöhle
- Lymphdrainage der seitlichen Nasenwand und der Kieferhöhle
- Entwicklung eines Shaversystems mit integrierter Kaustik, Anmeldung zum Gebrauchsmuster
- Medicolegale Aspekte der Nebenhöhlenchirurgie
- Pharmakogenetik eines Antibiotikums (Telithromycin) bei operativen Eingriffen an der Nase und den Nasennebenhöhlen.
Klinische Beschäftigung mit den plastischen Operationen des Fachgebietes:
- Die Entwicklung eines neuen Operationsverfahrens bei Gesichtsdefekten nach Noma-Infektion wurde mit dem APKO-Preis 2005 gewürdigt.
- Die Anwendung des M. temporalis-Lappens zur Defektdeckung in der Wange wurde in Zusammenarbeit mit PD. Dr. Dr. Dammer publiziert und erzielte den Posterpreis der Fachgesellschaft für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie.
- Ein Spiegelsystem für die standardisierte Fotographie wurde neben der Publikation als Gebrauchsmuster beim Deutschen Patentamt geschützt.
Den wissenschaftlichen Schwerpunkt stellt die Beschäftigung mit Funktionsstörungen der extrathorakalen Atemwege bei schlafbezogenen, obstruktiven Atemwegsstörungen dar:
- Ein elektrophysiologischen Messverfahrens innerhalb der Zeitreihenuntersuchung im Schlaflabor konnte etabliert werden. Es erlaubt die Ableitung eines EMG aus der oropharyngealen Muskulatur während des Schlafes erstmals über einen langen Zeitraum.
- Als weitere Methode wurde die Psychoakustik in die Zeitreihe eingebunden. Die verschiedenen Parameter konnten mit hoher Zeit- und Ortsauflösung gemessen werden.
- Es wurden Operationsverfahren zur Behandlung des Schnarchens und des obstruktiven Schlafapnoesyndroms evaluiert.
- Die Modifikation eines Operationsverfahrens wurde vorgestellt sowie ein weiteres Verfahren und Implantat zum Patent angemeldet.
Die zehnjährhige Erfahrung und die technischen Fortschritte in der Behandlung der Patienten mit Morbus Osler-Rendu konnten systematisiert und publiziert werden.
Mitgliedschaften
- Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie
- Arbeitsgemeinschaft "Schlafstörungen" der Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
- European Academy of Facial Plastic Surgery ("Joseph Society")
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