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GvHD-Kompetenz-Zentrum Regensburg

Zweitmeinungspatienten

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Patienten mit chronischer GVHD leiden in Folge der unterschiedlichen Organmanifestationen und Nebenwirkungen der Immunsuppression an einer Reihe von sekundären Erkrankungen (z.B. arterielle Hypertonie, Osteoporose), wobei diese die Lebensqualität und Lebenserwartung signifikant beeinflussen.

Zur Verbesserung von Lebensqualität und Lebenserwartung ist eine interdisziplinäre Betreuung durch verschiedene Fachdisziplinen erforderlich.
Unter der Leitung von Prof. Dr. Ernst Holler und Prof. Dr. Daniel Wolff wurde im Universitätsklinikum Regensburg ein interdisziplinäres Team zur Versorgung von Patienten mit chronischer GVHD gebildet, welches Patienten des Transplantationszentrums Regensburg betreut.

Ziel der Vorstellung im GVHD-Zentrum ist es, während einer ambulanten Vorstellung oder eines kurzen stationären Aufenthaltes (2 - 3 Tage abhängig von der Erkrankung und des Untersuchungsaufwands) durch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit eine Diagnostik bezüglich aller Manifestationen der chronischen GVHD und aller relevanten sekundären Komplikationen durchzuführen. Basierend auf dieser Diagnostik wird dann in Kooperation mit den lokal versorgenden Transplantationszentren ein multimodales Therapiekonzept erstellt, welches auf die individuelle Situation des Patienten angepasst ist.

Um die ambulante Vorstellung bzw. den stationären Aufenthalt optimal nutzen zu können, erfolgt im Vorfeld des Aufenthalts eine Evaluation des Patienten mit Fragebögen sowie Rücksprache mit dem behandelnden Arzt am lokalen Transplantationszentrum.

Pädiatrische Patienten mit GVHD werden innerhalb des GVHD-Zentrums von Prof. Dr. Selim Corbacioglu (Leiter Pädiatrische Hämatologie, Onkologie und Stammzelltransplantation) betreut.


Anmeldung zur Zweitmeinung:

Die Anmeldung erfolgt über:

Prof. Dr. Daniel Wolff
Klinik und Poliklinik für Innere Medizin III 
Universitätsklinikum Regensburg
Franz-Josef-Strauß-Allee 11, 93053 Regensburg
Tel: 0941-944-5542
Fax: 0941-944-5543
E-Mail: daniel.wolff@ukr.de

Nach Erhalt der Anmeldung und der begleitenden Unterlagen wird mit dem überweisenden Arzt oder dem Patienten ein Vorstellungstermin vereinbart.
Zu diesem Vorstellungstermin ist es wichtig, dass der Patient Bilder von CT / MRT-Untersuchungen und relevante Befunde (Lungenfunktion, aktuelle Blutwerte) mitbringt, um zeitaufwändige Doppeluntersuchungen zu vermeiden.

Ablauf Zweitmeinungspatienten:

  1. Anmeldung
  2. Auswertung der eingegangen Anmeldung inkl. Fragebögen zur Vorbereitung der Diagnostik (Planung externer Konsile, Bildgebung).
  3. Telefoninterview mit dem Patienten und dem behandelnden Arzt.
  4. Festlegung des Untersuchungsprogramms.
  5. Ambulante Vorstellung / stationäre Aufnahme mit klinischer Untersuchung und Blutentnahme.
  6. Obligate Untersuchung durch Vertreter der Hämatologie (Prof. Dr. Holler / Prof. Dr. Wolff) und der Physiotherapie; alle weiteren Fachdisziplinen werden nach Symptomatik hinzu gezogen.
  7. Nach Abschluss der Untersuchungen Zusammenführung aller Befunde und interdisziplinäres Konsil mit Festlegung des Therapieplanes.
  8. Entlassung nach Besprechung des Behandlungsplanes mit Patienten.

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Letzte Aktualisierung: 30.08.2017 | Online-Redaktion
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