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GvHD-Kompetenz-Zentrum Regensburg

Forschung

Neben den klinischen Programmen erfolgt fächerübergreifend eine intensive Kooperation im Bereich der Transplantationsimmunologie. Im Bereich der Knochenmarktransplantation bestehen langjährige Erfahrungen durch den Aufbau eines Transplantationsprogramms unter der Leitung von Prof. Holler. Der klinische und wissenschaftliche Schwerpunkt der Arbeitsgruppe Knochenmarktransplantation unter Leitung von Prof. Holler ist die akute und chronische GVHD. Am Klinikum der Universität Regensburg wurden wissenschaftliche Arbeitsgruppen eingerichtet, die sich mit translationeller klinischer Forschung zu Themen wie GVHD-Vorhersage mittels funktioneller Assays und Non-HLA-Genetik, GVHD-Monitoring, zur Pathophysiologie der Haut-GVHD, der gastrointestinalen und pulmonalen GVHD jeweils unter interdisziplinärer Einbindung der Kollegen aus der Dermatologie, Gastroenterologie, Pneumologie, Neurologie, Augenheilkunde,
Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und klinischen Immunologie/Rheumatologie beschäftigen. Die in diesen Gruppen tätigen Kollegen üben gleichzeitig den klinischen Konsiliardienst im Rahmen der Arbeitsgruppe Stammzelltransplantation aus, so dass auch eine entsprechende klinische Expertise erworben wurde. Diese Expertise wird in der multidisziplinären klinischen Betreuung von Patienten mit GVHD gemeinsam eingebracht, was auch die Betreuung von externen Patienten mit GVHD zur Zweitmeinung mit einschließt.

Neben diesen an klinischen Proben forschenden Gruppen beschäftigen sich weitere Grundlagengruppen mit der Rolle von regT-Zellen bei der GVHD im Mausmodell (PD Dr. Petra Hoffmann, Prof. Dr. Matthias Edinger), der Rolle von dendritischen Zellen und Vitamin D (Prof. Dr. M. Kreutz), sowie der Bedeutung der spezifischen Immunantwort von T- und NK-Zellen für den Graft-versus-Leukämie-Effekt und die Abwehr von Virus- und Pilzinfektionen (Dr. Matthias Grube) und Immunmonitoring (Prof. Dr. Daniel Wolff).

Neben den nationalen Forschungsaktivitäten bestehen seit mehreren Jahren sehr intensive Kooperationen im Rahmen von EU-Programmen zum Thema GVHD-Diagnostik und Pathophysiologie unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Anne Dickinson, Newcastle upon Tyne, UK: In diesem Zusammenhang erfolgt bei allen Patienten nach allo HSCT eine Untersuchung verschiedener TLR-und NOD Polymorphismen incl. TLR4, TLR5, TLR9 und NOD2/CARD15 Polymorphismen. Eine enge Zusammenarbeit über die Pathophysiologie der GvHD besteht mit der Arbeitsgruppe von Prof. JLM Ferrara aus Ann Arbor, USA, Prof Ferrara wurde in Anerkennung seiner Verdienste um die Kooperation 2009 zum Ehrendoktor der Universität Regensburg ernannt.

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Letzte Aktualisierung: 24.04.2012 | Online-Redaktion
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