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Hämatologie und Internistische Onkologie

 

Mit einer Auftaktveranstaltung im Universitätsklinikum Regensburg wurde der Startschuss für die konkrete Projektarbeit des Bayerischen Immuntherapie-Netzwerkes (BayImmuNet) gegeben.

Die beiden Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirates von BayImmuNet, Professor Dr. Frauke Zipp (Charité – Universitätsmedizin Berlin) und Professor Dr. Ernst Th. Rietschel (Leibniz-Gemeinschaft) beschrieben in einer Pressekonferenz die Initiative als "hochinnovativen und wichtigen Ansatz der Netzwerkarbeit auf dem Gebiet der Immuntherapie".

 

 

In der anschließenden Projektpräsentation stellten die fünf Projektgruppenleiter, die jeweils eine klinische Forschergruppe "Translationale Immuntherapie" leiten, ihre Forschungsvorhaben vor. Angesiedelt ist jeweils eine Gruppe an den Universitätsklinika in Erlangen, Würzburg, Regensburg, der TU München und der LMU München. Die Förderung der Gruppen ist auf vier Jahre angelegt.

Die Projektgruppe in Regensburg leitet Professor Dr. Matthias Edinger. Unter dem Titel "Adoptiver Transfer CD4+CD25+ regulatorischer T-Zellen zur Induktion von Toleranz" sollen Strategien entwickelt werden, die eine Übertragung von T-Zellen erlauben, ohne gleichzeitig das Risiko für die Auslösung einer GVH-Erkrankung zu erhöhen.

Insgesamt umfasst BayImmuNet drei Förderlinien: Neben den fünf Forschergruppen werden ab Sommer 2009 klinische Phase I / II – Studien bzw. Projekte zur präklinischen Technologieentwicklung (mit einer Laufzeit von zwei Jahren) gefördert. Außerdem unterstützt das Programm finanziell das José-Carreras-Centrum für Somatische Zelltherapie am Universitätsklinikum Regensburg.

Neben der finanziellen Forschungsförderung ist BayImmuNet bestrebt, die Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft voranzutreiben. Bereits mit 15 Unternehmen der Biotechnologie- und Pharmabranche wurden Kooperationsabkommen geschlossen.

Die Universität Regensburg ist die Sprecher-Universität des Netzwerkes. Die wissenschaftliche Leitung liegt bei Professor Dr. Reinhard Andreesen. Die Geschäftsstelle ist im Universitätsklinikum Regensburg angesiedelt.

Gefördert wird BayImmuNet vom Freistaat Bayern im Rahmen des Zukunftsprogrammes "BayernFIT" mit einer Anschubfinanzierung von 10 Millionen Euro. Die an den Projekten beteiligten bayerischen Universitäten bzw. Universitätsklinika steuern einen Eigenbeitrag von 4 Millionen Euro bei.

 

Kontakt:
Prof. Dr. Reinhard Andreesen, Wissenschaftlicher Leiter
Dr. Isolde Schäfer, Geschäftsführerin

Homepage des Bayerischen Immuntherapie-Netzwerks

 

 

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Letzte Aktualisierung: 22.04.2009 | Online-Redaktion
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