Home > Kliniken und Institute > Hämatologie und Internistische Onkologie > Allgemeine Informationen
Hämatologie und internistische Onkologie

Allgemeine Informationen

Röntgenbesprechung der Abteilung für Hämatologie und internistische Onkologie

Behandlungsschwerpunkte und Kapazitäten der Abteilung

Die Abteilung für Hämatologie und Internistische Onkologie der Universität Regensburg behandelt schwerpunktmäßig Patienten mit Erkrankungen des blutbildenden Systems (akute und chronische Leukämien, Myelodysplasie und Myeloproliferative Syndrome), malignen Lymphomen, Hodentumoren, Mammakarzinomen, Ovarialkarzinomen, Magenkarzinomen, Sarkomen und anderen bösartigen Tumoren aus dem Spektrum der internistischen Onkologie.

Es stehen insgesamt 56 Betten zur Verfügung, davon 24 auf einer Intensiveinheit für Blutstammzelltransplantation, dazu eine Tagesklinik für ambulante Chemotherapie und Infusionsbehandlung mit 12 Behandlungsplätzen und eine Poliklinik mit Spezialambulanzen. Zur Zeit werden jährlich ca. 70 allogene Knochenmarktransplantationen von verwandten und unverwandten Spendern sowie 85 autologe Blutstammzelltransplantationen durchgeführt.

Ein zentrales Studiensekretariat koordiniert die Arbeit im Zusammenhang mit abteilungseigenen und multizentrischen Therapieprotokollen und ist für die Datendokumentation im Rahmen der internen Qualitätskontrolle verantwortlich. Der Qualitätskontrolle im Rahmen der Transplantation dient die Zusammenarbeit mit den Europäischen und Internationalen Registern (EBMT / IBMTR) sowie die aktive Mitarbeit in deren Arbeitsgruppen. Durch das Tumorzentrum Regensburg e.V. ist die Abteilung in eine enge Zusammenarbeit mit niedergelassenen Onkologen, Krankenhäusern und Rehabilitationseinrichtungen der ostbayerischen Region eingebunden.

Wissenschaft

Neben den Aufgaben als Krankenhaus der Maximalversorgung und der studentischen Ausbildung und Lehre wird an der Abteilung auch der labor-experimentellen Arbeit besondere Bedeutung zugemessen. Das wissenschaftliche Profil der Abteilung wird durch die sechs großen Themen: "Allogene und Autologe Zelluläre Therapie", "Pathophysiologie der GvH-Erkrankung", "Regulatorische T-Zellen", "Tumormetabolismus", "Epigenetik" und "Differenzierung und Aktivierung Mononukleärer Phagozyten" geprägt.

Der Abteilung stehen für experimentelle Arbeiten derzeit 460 qm Laborfläche zur Verfügung inkl. einer Forschungs-Einheit, die durch die Deutsche José-Carreras-Leukämie-Stiftung finanziert wurde. Der derzeitige Stellenplan weist insgesamt 22 im Labor tätige Wissenschaftler aus, geleitet wird die wissenschaftliche Arbeit durch eine W2-Professur für Molekulare Hämatologie, drei habilitierte Naturwissenschaftler sowie vier experimentell/wissenschaftlich tätige Oberärzte. Zusätzlich hat die Dr. Mildred Scheel Stiftung eine Max-Eder Gruppe an der Abteilung eingerichtet.

Im Stellenplan der Abteilung ist eine Rotationsforschungsstelle eingerichtet, die für jeweils 6 - 12 Monate von Klinikassistenten besetzt wird. Die wissenschaftliche Ausbildung wird durch Aufenthalte in auswärtigen Labors unterstützt, zu denen sich jeweils 2 - 3 Assistenten als Postdocs mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Dr.-Mildred-Scheel-Stiftung oder der Alexander-von-Humboldt-Stiftung im Ausland befinden. Zusätzliche Kooperationsvorhaben mit Forschungseinrichtungen im In- und Ausland, auch im Rahmen von EU-Projekten und internationalen Förderprogrammen, ermöglichen einen wissenschaftlichen Austausch auf nationaler und internationaler Ebene.

 

Aufbau der Abteilung

         

© Universitätsklinikum Regensburg | Impressum | Disclaimer
Letzte Aktualisierung: 08.03.2010 | Online-Redaktion
Patienten/Besucher
Einweiser
Studierende
Wissenschaftler
Über uns
Universität Regensburg