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Klinik und Poliklinik für Chirurgie

Intensivmedizin

Liebe Patientinnen und Patienten

Die Station 90 des Klinikums der Universität Regensburg ist eine interdisziplinäre operative Intensiveinheit mit insgesamt 28 Intensivbehandlungsplätzen in entweder Ein- oder Zweibettzimmern, die mit modernstem medizintechnischen Equipment ausgestattet ist. Sie ist bautechnisch aufgeteilt in die Bereiche A, B und C und befindet sich im Bauteil C1, Ebene 1.UG. Pro Jahr werden dort rund 2000 Patienten versorgt.

Die operative Intensivstation steht unter einer gemeinsamen anästhesiologischen und chirurgischen Leitung. Ein interdisziplinäres Behandlungsteam aus Ärzten (Anästhesie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie, Gefäßchirurgie), Intensivpflegekräften und Physiotherapeuten betreut hier intensivtherapiepflichtige Patienten vorwiegend aus den Fachdisziplinen Chirurgie (Allgemein und Viszeral-, Unfall-, Gefäß-, Plastische-Hand-Wiederherstellungs-Chirurgie), Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Mund-Kiefer-Gesicht-Chirurgie und Anästhesiologie, aber auch aus allen anderen Bereichen wie Innere Medizin, Neurochirurgie, Herz-Thorax-Chirurgie, Augenheilkunde, Neurologie und Dermatologie. Schwerpunkte im Behandlungsspektrum bilden dabei die intensivmedizinische Behandlung von Transplantationspatienten (Leber, Niere-Pankras), Schwer- und Mehrfachverletzten (Polytrauma), an akutem Lunenversagen (ARDS), Sepsis oder Multiorganversagen Erkrankten sowie Patienten nach großen viszeral- und gefäßchirurgischen (Aortenchirurgie) Eingriffen.

 

Ansprechpartner

    Kontaktdaten
Prof. Dr. Thomas Bein Leiter Operative Intensivstation
Prof. Dr. Thomas Bein
Telefon: 0941 944-6953
E-Mail: thomas.bein@ukr.de
Dr. Ivan Göcze Dr. Ivan Göcze
E-Mail: ivan.goecze@ukr.de
Dr. Annette Pross Dr. Annette Pross
E-Mail: annette.pross@ukr.de
Dr. Markus Ritzka Dr. Markus Ritzka

> Biografie
E-Mail: markus.ritzka@ukr.de
Dr. Stephan Schweiger Dr. Stephan Schweiger
E-Mail: stephan.schweiger@ukr.de

 

Unsere Leistungen

Wir sehen unsere Aufgabe in der bestmöglichen pflegerischen sowie medizinischen Betreuung von kritisch Kranken in Zusammenarbeit mit den für die Grundkrankheit zuständigen Ärzten. Dies beinhaltet die kontinuierliche Überwachung der Körperfunktionen des Patienten, inklusive aufwendigem invasiven Monitoring, als auch die umfassende allgemeine und spezifische Behandlung des kritisch Erkrankten. Dabei kommen neben der Basistherapie auch spezielle Lagerungstechniken, neueste differenzierte Beatmungsverfahren (u.a. PAV, NAVA) und extrakorporale Therapiemethoden wie Nieren- und Lungenersatzverfahren (u.a. CRRT-RZA, PIRRT, ECMO, ECLS) zur Anwendung. Ergänzend finden regelmäßige beratende infektiologische und pharmazeutische Visiten statt, um eine umfassende multidisziplinäre Betreuung der Patienten sicherzustellen. Um eine größtmögliche Patientensicherheit sowie eine effiziente, zeitsparende Überwachungs- und Behandlungsdokumentation zu gewährleisten, stet uns ein elektronisches Patientendaten-Managementsystem (PDMS) zur Verfügung.

Als Ziel der Intensivtherapie verstehen wir die Wiederherstellung der Gesundheit unserer Patienten oder zumindest das Erreichen eines weitgehend selbstbestimmten Zustandes, der vom individuellen Patienten als lebenswert empfunden werden kann. Unsere Verpflichtung, jederzeit unter Einsatz aller intensivmedizinischer Möglichkeiten im besten Interesse des Kranken zu handeln, ist Kern dieser Zielsetzung. Lebenserhaltende Maßnahmen verfolgen hierbei keinen Selbstzweck.

 

Unsere Erfahrung

Eine kontinuierliche ärztliche und pflegerische Fort- und Weiterbildung gewährleistet dabei eine evidenzbasierte, stets auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft sich befindende Behandlung des Patienten. Für die ärztlichen Mitarbeiter bieten wir die volle Weiterbildung "Intensivmedizin" in den Fachbereichen Chirurgie und Anästhesiologie an. Die Ausbildung der Assistenzärzte erfolgt im Rahmen eines strukturierten tutorialen Ausbildungskonzeptes.

Die Mitarbeiter der operativen Intensivstation arbeiten in nationalen und internationalen Studienprojekten kontinuierlich daran, die Behandlungskonzept für unsere Patienten zu überprüfen und weiter zu verbessern. Die thematischen Schwerpunkte der vielseitigen Forschungsaktivität liegen u.a. in der Anwendung innovativer diagnostischer Methoden zur Früherkennung sowie Therapie von Organfunktionsstörungen, in der Aufklärung immunologischer Grundlagen von Sepsis und akute Nierenschädigung und im Monitoring bzw. in der Prävention von Infektionen bei transplantierten Patienten.

Wir sind eine "offene" Intensivstation mit "Rund um die Uhr"-Besuchsmöglichkeit für alle Angehörigen. Wir sind überzeugt, dass eine enge Anbindung der Angehörigen sowie vertrauensvolle Kommunikation maßgeblich zum Genesungsprozess unserer Patienten beiträgt. Weitere Informationen zur operativen Intensivstation speziell für Patienten und Angehörige erhalten Sie über die Patientenbroschüre als Pdf-Datei (51 MB).

 

Kontakt: 

Ärztliche Leitung der Station:

Prof. Dr. Th. Bein (Tel.: 0941 944-6953)

Prof. Dr. H. J. Schlitt (Tel.: 0941 944-6801)

Prof. Dr. B. M. Graf (Tel.: 0941 944-7801)

Pflegerische Leitung der Station:

Franz Eder (Tel.: 0941 944-7931) 

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Letzte Aktualisierung: 05.01.2016 | Online-Redaktion
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