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Klinik und Poliklinik für Chirurgie

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen - CED

Liebe Patientinnen und Patienten,

die chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) – Morbus Crohn und Kolitis ulzerosa – stellen einen Behandlungsschwerpunkt unserer Klinik dar.
Bei diesen Erkrankungen wird am Universitätsklinikum Regensburg für jeden Patienten ein maßgeschneidertes Therapiekonzept entwickelt. Nur so kann die bestmögliche Behandlung für Patienten mit Morbus Crohn und Kolitis ulzerosa erreicht werden. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit spielt hierbei eine zentrale Rolle. Die behandelnden Ärzte der Klinik und Poliklinik für Chirurgie sowie der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I arbeiten hier eng zusammen und behandeln komplexe Krankheitsbilder stets gemeinsam.

Sprechstunde Montag-Freitag, nach Terminvereinbarung

Terminvergabe erfolgt jederzeit unter Tel. 0941 944-7010

 

Ansprechpartner

    Kontaktdaten
Priv.-Doz. Dr. Stefan Brunner Oberarzt
Priv.-Doz. Dr. Stefan Brunner

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E-Mail: stefan.brunner@ukr.de
Priv.-Doz. Dr. Matthias Hornung M.A. Geschäftsführender Oberarzt
Priv.-Doz. Dr. Matthias Hornung M.A.

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E-Mail: matthias.hornung@ukr.de
Dr. Sabine Kümmel Oberärztin
Dr. Sabine Kümmel

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E-Mail: sabine.kuemmel@ukr.de
Dr. Philipp Renner Funktionsoberarzt
Dr. Philipp Renner

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E-Mail: philipp.renner@ukr.de

 

Unsere Leistungen

Morbus Crohn

Morbus Crohn (M. Crohn) ist eine entzündliche Darmerkrankung, deren Ursache noch nicht vollständig geklärt ist. Genetische Faktoren oder auch eine überschießende Reaktion des Immunsystems werden als Auslöser der Darmentzündung vermutet. 
Von der Entzündung bei Morbus Crohn kann jeder Abschnitt des Magen-Darm-Traktes von der Speiseröhre bis zum Anus betroffen sein. Hierbei kann eine chronisch entzundene Darmwand zu einer Verengung (Stenose) oder zur Fistelbildung (Verbindung zu anderen Darmabschnitten, Blase, Bauchwand etc.) führen. Oftmals treten bei Patienten mit Morbus Crohn auch Veränderungen im Bereich des Anus und der Perianalregion auf. Hier kommt es zur Ausbildung von Fisteln und Abszessen.

Die Behandlung von Morbus Crohn soll in in erster Linie medikamentös erfolgen. Eine operative Therapie wird erst bei Komplikationen oder medikamentös nichtbeherrschbaren Symptomen nötig. Im Zuge des Krankheitsverlaufs wird bei Morbus Crohn allerdings meistens eine oder mehrerer Operationen fällig. In der chirurgischen Behandlung von Patienten mit Morbus Crohn wird, wo immer möglich, darmerhaltenden Verfahren (z.B. Strikturoplastik bei kurzstreckigen Stenosen) der Vorrang vor resezierenden Verfahren gegeben. Die häufigsten Operationen, die dabei durchgeführt werden, sind Operationen am letzten Dünndarmabschnitt und Operationen wegen Fisteln im Afterbereich (perianale Fisteln).

Als besonders schonende Operationsverfahren setzen wir mittlerweile routinemäßig minimalinvasive Techniken (MIC) ein. Laparoskopische Darmoperationen (Schlüssellochtechnik) gehören zum Standard unserer Klinik. Dies ermöglicht einen hohen Patientenkomfort und eine schnelle Genesung.

Kolitis ulzerosa

Die meisten Patienten mit Kolitis ulzerosa können medikamentös behandelt werden. Die operative Therapie beschränkt sich bei Kolitis ulzerosa auf Patienten, die auf die medikamentöse Therapie nicht ansprechen, oder wenn eine Komplikation (Darmdurchbruch, Blutung, toxisches Megakolon) der auftritt. Im Gegensatz zu Patienten mit M. Crohn, wird bei Patienten mit Kolitis ulcerosa dann stets der gesamte Dickdarm entfernt. Diese komplette Entfernung (die Proktokolektomie) bedeutet eine Heilung für die Patienten und somit oftmals ein Leben ohne Medikamente. Besonders wichtig ist hierbei, dass der Schließmuskel dabei zumeist geschont und aus dem Dünndarm eine Art Reservoir gebildet werden kann.
Die Operationen bei Kolitis ulzerosa werden in unserer Klinik fast ausschließlich minimalinvasiv mit der laparoskopischen Technik durchgeführt. Somit gelingt uns ein bestmögliches, ästhetisches Operationsergebnis.

 

Unsere Erfahrung

In der Klinik und Poliklinik für Chirurgie des UKR verfügen wir über langjährige Erfahrung in der Behandlung von Morbus Crohn und Kolitis ulzerosa. Dies ermöglicht es uns, für jeden Patienten die bestmögliche Operationsmethode anzubieten und nach höchsten Kriterien durchzuführen.
Unser Ziel ist es, nach Möglichkeit den Darm zu erhalten und einen künstlichen Darmausgang zu vermeiden. Zusammen mit den Patienten werden hierfür spezifische Therapiekonzepte entwickelt. Das gemeinsame Herantreten an die Erkrankung ist der Schlüssel zu einer guten Therapie von Morbus Crohn und Kolitis ulzerosa.

 

Wie geht es weiter ?

Bitte melden Sie sich mit allen bisher zur Verfügung stehenden Unterlagen in der Sprechstunde an (Leitstelle: Tel. 0941 944-7010).

In dringenden Fällen können Sie auch eine E-Mail an einen der Ansprechpartner schreiben. Hausärzte beraten wir gerne persönlich am Telefon (Rückruf über die Leitstelle).

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Letzte Aktualisierung: 19.07.2017 | Online-Redaktion
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