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Allgemeine Informationen

Intensivmedizin

Durch die Spezialisierung v.a. auf die Aufrechterhaltung von Herz-Kreislauf- und Atmungs-Funktionen ist die Anästhesiologie zentrales Bindeglied in der modernen, interdisziplinären Intensivmedizin. Die Klinik für Anästhesiologie betreibt gemeinsam mit der Klinik für Chirurgie die operative Intensivstation mit 30 Betten, zusammen mit der Klinik für Neurochirurgie die neurochirurgisch-anästhesiologische Intensivstation mit 10 Betten und zusammen mit der Klinik für Herz-, Thorax- und herznahe Gefäßchirurgie deren Intensivstation mit 14 Betten. Operative Fächer ohne eigene Intensivstation wie Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Augenheilkunde und Dermatologie werden intensivmedizinisch von der Anästhesie versorgt.

Der hohe Anteil an neurochirurgischen Patienten richtet besonderes Augenmerk u.a. auf multimodales Neuromonitoring und die Behandlung des erhöhten Hirndrucks und zerebraler Vasospasmen. Dazu kommen Patienten mit Polytrauma, Beatmungsproblemen, ARDS (Acute Respiratory Distress Syndrome), Sepsis oder Multiorganversagen, die hausintern oder von Krankenhäusern der Region zuverlegt werden. Spezielle klinische Interessensgebiete sind u.a. kinetische Therapie, Beatmungsstrategien, moderne Methoden der hämodynamischen Überwachung und die Pharmakokinetik unter Polymedikation oder Hämofiltration. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Mikrobiologie ist die Erfassung aller nosokomialen Infektionen (KISS-Studie) etabliert.

Die Auslastung der durch die Klinik für Anästhesiologie betriebenen Intensivstationen betrug im Jahr 2014 nahezu 95% bei einem Anteil von 45% beatmeter Patienten. 

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Letzte Aktualisierung: 01.09.2015 | Online-Redaktion
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